Gnot Just Another Gnome

Ach, endlich wieder Gnome-Zeit. Im Mai gab es wieder einen neuen Gnome-KAL von Sarah Schira, und ich musste natürlich mitmachen.

Wie immer habe ich die Wolle als Paket beim Mondschaf bestellt und wie immer war es sehr spannen, wie der Gnome nach und nach entstand. Jeder Gnome ist anders, hat andere Details, eine andere Reihenfolge. Es wird wirklich nie langweilig.

Dieses Mal lag der Fokus auf Zöpfen.

Zwischendrin entstand ein Bart.

Dann noch mehr Zöpfe. Habe ich schon gesagt, dass ich Zöpfe mag?

An die Mütze schloss sich der Körper an. Noch mehr Zöpfe an der Seite.

Darf ich vorstellen? Das ist Gnathan. Gnot just another gnome.

Er ist sehr naturverbunden und scheut auch vor großen Pflanzen nicht zurück.

Und er traut sich sogar in den Feengarten.

Damit hat die Bande endlich mal wieder Zuwachs bekommen.

Details:

  • Wolle: Pegasus Minis vom Mondschaf
  • Material: 75 % Wolle, 25 % Polyamid
  • Lauflänge: 84 m/20 g
  • Farben: Jon Snow (weiß), (braun-grün), (rosa)
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: Gnot just another Gnome/Sarah Schira
  • Wäsche: Handwäsche

Sockenkalender Mai: Pfeil und Bogen

Alles neu macht der Mai. In diesem Fall auch Socken. Das Motto der Mai Socken vom Sockenkalender der kleinen Wollfabrik war „Pfeil und Bogen“. Das Muster fand ich sehr interesstand und leicht zu merken.

Die Sockenwolle lag schon seit ein, zwei Jahren in der Schatzkiste. Für das Muster erschien sie mir gut geeignet, da sie nur leichte, sanfte Farbverläufe hat und so nichts von dem Muster an sich ablenkt.

Die Socken waren schnell fertig, langsam war ich nur mit dem Fotografieren.

Details:

  • Wolle: Landlust Sockenwolle von Lana Grossa
  • Material: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Lauflänge: 420 m/100 g
  • Farbe: lila (305), Partie Lot 44748
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: Pfeil und Bogen aus dem Sockenstrickkalender von Der Kleinen Wollfabrik
  • Größe: 40/41
  • Wäsche: 40°C, kein Trockner

Bunte Socken-Woll-Decke

Bei so vielen Socken bleibt immer etwas Sockenwolle übrig. Eine Weile habe ich die Reste an eine emsige Strickerin für einen guten Zweck gespendet. Aber Anfang 2020 dachte ich mir, dass aus den Resten doch auch eine schöne Decke werden könnte.

Vor dem Losstricken habe ich gar nicht so viel übers Muster nachgedacht. Am Anfang hatte ich nur die Idee, uni und bunte Streifen miteinander abzuwechseln. Schnell habe ich gemerkt, dass die Farben vor einem schwarzen Hintergrund besonders schön zum Strahlen kommen. Das ist nicht gerade eine neue Erkenntnis…

Dann merkte ich, dass die Reste oft noch gut für drei Streifen waren. Und dass es schön aussieht, warme und kalte Farben, wo das so einzuteilen war, abzuwechseln. Und so entstand nach und nach diese bunte Decke aus Sockenwollresten. Ein paar andere Reste und vergleichbarer Stärke haben sich ebenfalls dazwischen geschummelt.

Die Decke ist schön groß, dabei leicht, weil die Wolle relativ dünn ist. Sie wärmt schön. Und ganz nebenbei erinnert sie mich an unzählige gestrickte Socken.

Details:

  • Wolle: Ganz viele Sockenwollreste
  • Material: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Lauflänge: 420 m/100 g
  • Farbe: Bunt
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: Schwarze Reihen kraus rechts, der Rest wie es kam
  • Größe: groß
  • Wäsche: 40°C, kein Trockner

Ganz entspannt in den Frühling

Meine Freundin macht mindestens so gerne Yoga wie ich. Und da ihr Geburtstag anstand, habe ich mal wieder die Nähmaschine raus geholt.

Ich habe schon Anfang des Jahres diesen tollen Frosch-Stoff mitbestellt. Ich finde den einfach so niedlich und bekomme gleich gute Laune, wenn ich den sehe.

Ganz schnell entstanden so zwei Turnbeutel – einer für meine Freundin, einer für mich.

Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir bald wieder ins Yoga-Studio können und daher unsere Sachen im Turnbeutel mitnehmen können, statt alleine zu Hause zu üben.

Sockenkalender im April: Blau

Die Aprilsocken aus dem Sockenkalender tragen den Titel „Ährensache“. Ich habe ein schönes Blau aus der Sockenwollkiste geplant, und los ging’s.

Blaue Frühlingssocken.

Die Anleitungen des Sockenkalenders sind ja eher kryptisch. Das ist gar nicht weiter schlimm, denn sie richten sich an Menschen, die schon einige Erfahrung im Socken stricken haben. Manchmal gibt es dabei aber dann doch Überraschungen.

Das Ährenmuster.

Das Muster sah vor, ein Bündchen mit 64 Maschen zu stricken. Im Schaft wurde das Muster dann auf 18 Maschen je Nadel erweitert. ich wollte Socken in Größe 41 stricken und dachte mir, dass 18 Maschen ja viel zu viel sind. Also habe ich zwei Maschen weg gelassen, was sich anbot, da am Ende jeder Nadel drei linke Maschen folgten.

Was ich nicht bedacht habe, ist dass sich das Muster durch einen Zopf über insgesamt sechs Maschen sehr zusammenzieht. So ist am Ende eher Größe 38 heraus gekommen. Aber das ist überhaupt nicht schlimm, denn nun habe ich ein Paar Socken mehr und brauche sie nicht zu verschenken. In der Sockenschublade gibt es auch welche, die zu meinem Bedauern mal ersetzt werden müssten.

Irritiert hat mich bis zum Schluss, dass das Muster über 13 Reihen ging. Eigentlich wurde jede gerade Reihe rechts gestrickt und dadurch kam etwas Ruhe und Elastizität hinein. Vielleicht probiere ich mal aus, was passiert, wenn man eine Reihe 14 in glatt rechts einfügt.

Spitze im Maschenstich.

Jedenfalls sind sie sehr schön geworden. Das Muster hat sich schnell und flüssig gestrickt, und macht durchaus etwas her.

Das fertige Werk.

Details:

  • Wolle: Pegasus vom Mondschaf
  • Material: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Lauflänge: 420 m/100 g
  • Farbe: Totoro
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: Ährensache aus dem Sockenstrickkalender von Der Kleinen Wollfabrik
  • Größe: 38
  • Wäsche: 40°C, kein Trockner