Tierkissenbezug

Meine kleine Patentochter hatte Geburtstag und wünschte sich einen Bezug für ihr großes Kissen. Es sollten Tiere drauf sein, aber keine wilden. Lieber Haustiere, aber viele verschiedene.

Ich bin wirklich sehr froh, dass meine Patentöchter immer genau wissen, was sie wollen. Das macht Spaß, denn ganz oft führt es mich in ganz neue Themen.

Einen Haustierstoff nach dem Motto „Maus, Katze, Hund“ konnte ich nicht finden, aber diesen wunderschönen Stoff, auch wenn er ein wenig winterlich angehaucht ist.

Ich mag es sehr, dass auf dem Stoff auch Eulen und Eichhörnchen sind.

Ich habe aus dem Stoff Quadrate geschnitten und diesen einen Rahmen gegeben.

Zusammengesetzt sieht das Vorderteil des Kissens dann so aus:

Und hier die Rückseite. Ich musste ein wenig stückeln, weil die Stoffe eher klein bemessen waren.

Passend zum Thema Tiere gab es dann auch Katzenknöpfe. Ich finde die „Fat Cats“ herrlich. Leider habe ich die Knopflöcher etwas zu klein bemessen. Man muss die Katzen in einen ganz bestimmten Winkel drehen, dann geht es. Aber es kam nicht in Frage, normale blaue Knöpfe zu nehmen…

So wird meine Patentochter nun gut im Schlaf bewacht.

Details:

  • Material: 100 ½ Baumwolle
  • Wäsche: 40 °C

Himmelblaue Handschuhe

Aus einem Rest der himmelblauen Sockenwolle habe ich fingerlose Handschuhe gestrickt. Es ist zwar noch sehr sommerlich da draußen, aber der nächste Winter kommt bestimmt (woran mich auch gerade der zweite offizielle GoT-Trailer erinnert hat). Ich mag die Farbe sehr, sie passt auch zu Handschuhen. Ich stelle mir da einen wolkenlosen Wintertag vor…

Auch für zwei linke Hände geeignet…

Durch das Muster der Wolle sind die Handschuhe nicht identisch. Aber das stört nicht, finde ich.

Nun genieße ich aber noch den letzten August-Abend.

Details:

  • Wolle: Lana Grossa Meilenweit Colorado (420 m pro 100 g)
  • Material: 80 % Schurwolle, 20 % Polyamid
  • Muster: Fingerless Mittens aus  Sock Yarn One Skein Wonders
  • Farbe: 2654 (3107, Partie 68338
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 40 °C

Tuch Meeresrauschen

Ich habe mal wieder ein Tuch gestrickt. Und aus Bequemlichkeit wieder mit dem altbekannten Muster.

Ich finde die Farben wunderschön. Sie erinnern mich an die unterschiedlichen Farben des Meeres. Sehr sommerlich also.

Bei dem einfachen Muster kommt der Farbverlauf schön zur Geltung.

Die Streifen werden nach außen hin natürlich immer dünner.

Den Rand habe ich dann aus blauer Sockenwolle gestrickt. So hat das Tuch auch die richtige Größe bekommen.

Details

  • Wolle: Lana Grossa Meilenweit Magico II (420 m pro 100 g)
  • Rand: Lana Grossa Jawoll
  • Material: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Muster:Immer wieder
  • Farbe: 3506
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 40 °C

Im Graubereich

Dieser Schal ist zum Glück schon eine Weile fertig. Das hätte ich bei den aktuellen Temperaturen von weit über 30 ° C in der U-Bahn auch nicht ausgehalten. Schon im Juni wurde ich in der Bahn beim Stricken besonders skeptisch beäugt. Naja, der nächste Winter kommt bestimmt. Ich bin erst jetzt dazu gekommen, die Fäden zu vernähen und Fotos zu machen.

Das Garn lag schon länger in meiner Wollsammlung herum. Zwei Knäuel, ohne dass ich wusste, was sie werden wollten.

Sie wollten ganz offenbar dringend ein Schal werden.

Die helleren und dunkleren Grautöne wechseln sich gut ab, so dass es nicht langweilig aussieht.

Das Garn ist ein absoluter Traum, kuschlig, weich und wolkig.

Details

  • Wolle: 2 Knäuel Mirasol Paqu Pura/Pure Peruvian Alpaca (300 m pro 100 g)
  • Material: 100 % Alpaka
  • Muster:Barbarossa-Schal
  • Farbe: 3110 ( Partie 43086)
  • Nadeln: 3,5 mm
  • Wäsche: Handwäsche

Gut Ver-Hüllt

In unserem Haushalt ist neue Technik angekommen, die dann natürlich auch eine Hülle brauchte.

Als erstes entstand an einem Freitag Abend eine neue Handy-Hülle. Das war eigentlich nur ein Notbehelf, weil es Probleme mit der Packstation gab. Pakete befanden sich tagelang auf dem Weg vom Zustellfahrzeug in die Packstation, unter anderem auch die Hülle fürs Handy. Also habe ich zu Nadel und Faden gegriffen.

Es stellte sich heraus, dass die Stoffhülle wunderbar ist, aus Fleecestoff schön kuschlig, und die Plastikhülle somit obsolet wurde. Wunderbar, sogar was zur Vermeidung von Plastikmüll beigetragen.

Dann gab es ein Notebook, das geschützt werden musste. Ich gewährte freie Wahl bei den Stoffen und heraus kam das:

Die Hülle hat zwar einen Deckel, der wird aber nur umgeklappt, Knopf oder etwas ähnliches zum Verschließen waren nicht gewünscht.

Durch die Hitze in der letzten Woche arbeitete mein Hirn nicht so richtig, weshalb ich mich bei dieser Tasche so dusslig angestellt habe, wie lange nicht mehr. Obwohl ich gut gemessen und mir einen Plan gemacht habe, habe ich den Eulen-Stoff erstmal drei Zentimeter zu kurz abgeschnitten. Daher entstand an der rechten Seite ein modischer brauner Streifen. Sehr schick.

Dann hatte ich noch ein paar Probleme bei der Vorstellung der Dimensionen… Ein paar aufgetrennte Nähte und ein paar Flüche später war aber alles geschafft.

Innen ist die Hülle gefüttert, und zwar mit dem gleichen Stoff, der im oberen Streifen des Deckels ist.

Gestern Abend ist dann noch eine Stiftetasche entstanden. Zum Schlafen war es eh zu heiss. Also habe ich lieber Nähmaschine und das Bügeleisen eingestöpselt und mich ans Werk gemacht.

Die Tasche hat Platz für drei Stifte. Der Deckel wird zum Verschließen unter das Webband gezogen. Das Webband hätte ich noch mit mehr Spannung annähen können, aber es hält auch so ganz gut.

Hm, ich denke, so etwas werde ich auch brauchen…