Wollig

Ich habe ja im letzten Jahr angefangen, mit dem Spinnrad zu spinnen. Das erfordert vor allem Übung. Ich wollte ungern das Produkt vieler mühevoller Stunden entsorgen. Für etwas „richtiges“, wie eine Jacke oder eine Mütze, war es aber meist zu wenig Wolle und auch noch nicht gut genug gesponnen. Also habe ich aus meinen ersten Versuche einen Shawl gestrickt.

Das Ergebnis der ersten Spinnversuche.

Er ist an der einen Seite breiter als an der anderen. Die Wolle ist nicht immer gleich dick, es gibt Huppel. Sie ist mal mehr, mal weniger weich. Aber es ist alles selbst ! gemacht und ich bin unheimlich stolz darauf, etwas neues gelernt zu haben.

Und es besteht Hoffnung. Eigentlich wird die Qualität von rechts nach links immer besser…

Die weiße Wolle war der erste Versuch am Spinnrad.
Die grauen Fasern waren schon vorsortiert, aber ich konnte sie nicht richtig ausziehen.
Naturbelassene braune Wolle.
Noch mehr braun.
Und noch mehr braun.
Und ganz zum Schluss der allererste Versuch mit der Handspindel.

Jedenfalls hält mich das kleine Tuch schön war. Fehlt noch ein Shawl-Pin zum zusammenhalten. Bis dahin tut es eine Stricknadel…

Jubiläumssocken

Opal feierte im letzten Jahr 10 Jahre Schafspatenschaft. Ich bin ja auch schon seit Jahren dabei. Und so war es mir ein Vergnügen, mir die schönste Farbkombination auszusuchen. Das war „Lisa schmückt die Weide“.

Lisa schmückt die Weide.

Sind sie nicht traumhaft?

Ich finde sie so frisch und fröhlich. Das Stricken hat großen Spaß gemacht, weil es so spannend war, welche Farbe als nächste herauskommt.

Die Farben brauchten kein großartiges Muster. Daher habe ich einfach 3 rechts, 1 links gewählt.

Details

  • Wolle: Opal Schafpate X Die Geburtstagsparty/Lisa schmückt die Weide
  • Material:75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Muster: 3 M rechts, 1 M links
  • Farbe: 9606, Partie: 1984
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 40 °C
  • Grüße 38

Meeresblaue Socken

Schon im letzten Jahr an der Nordsee sind meeresblaue Socken entstanden.

Ich habe mir selbst ein Zopfmuster für die Socken ausgedacht. Das hat Spaß gemacht und passte gut zu den Farben der Socken. Zu viel Muster braucht es ja gar nicht, weil die Ringel schon so ausdrucksstark sind.

Ich finde die verschiedenen Blautöne so schön. Das Bündchen habe ich aber lieber in dunkelblau gehalten.

Und noch eine Nahaufnahme des Zopfmusters. Dadurch halten die Socken ihre Form sehr gut.

Details

  • Wolle: WYS Signature 4 ply
  • Material: 75 % Schurwolle (davon 35 % Blue Faced Leicester), 25 % Nylon
  • Muster: Zopfmuster
  • Farbe: 06 831 0556
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Mitternachtsblau

Mal wieder ein Tuch. Wie schon so oft das Muster Cherry Leave. Aber es ist doch immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich das Muster wirkt, je nach Wolle und Farbe.

Mitternachtsblaues Tuch.

Dieses Mal brauchte ich nur zwei Knäuel zu 50 g. Auf dem Bild sieht man es nicht genau, aber trotz gleicher Partie sind die Farben der beiden Knäuel etwas unterschiedlich. Sehr seltsam. Vielleicht lag eines weiter oben in der Kiste und war daher mehr dem Licht ausgesetzt?

Cherry Leave Pattern

Das Stricken hat jedenfalls wieder großen Spaß gemacht und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Details:

  • Wolle: Lace Lux von Lana Grossa
  • Material: 97 % Viskose, 33 % Schurwolle (310 m/100 g)
  • Muster: Cherry Leave
  • Farbe: 007
  • Partie 344543
  • Nadeln: 4 mm
  • Wäsche: Handwäsche

Bunter essen

Im Februar hatten zwei Kolleginnen Geburtstag. Ich habe es leider nicht geschafft, die Geschenke für die beiden selbst zu machen (ja, das kommt leider vor), aber ihnen wenigstens eine Anregung zum Selbermachen geschenkt.

Wie ich mögen die beiden unsere Kantine nicht und bringen sich jeden Tag etwas zum Lunch zur Arbeit mit. Um ein wenig Abwechslung zu bekommen, bin ich auf den Trend „Lunch im Glas“ gestoßen. Dazu gibt es unzählige Bücher und Anleitungen im Netz. Damit das noch mehr Spaß macht, habe ich bunte Gläser und passendes Besteck gesucht und gefunden.

Lila und blau.

Das Ergebnis für den Lunch kann dann in etwa so aussehen:

Das Prinzip ist ganz einfach: Das Dressing kommt nach unten, dann werden die schweren Sachen eingeschichtet und schließlich die leichten. Das sieht doch wirklich sehr appetitlich aus.

Die Gläser habe ich dann natürlich farblich passend in Geschenktüten aus alten Kalenderblättern eingepackt.

Das blaue Glas kommt…
… in die Ostsee-Tüte.
Und das lila Glas in die Sonnenuntergangs-Tüte.

Außerdem ist bunt essen bestimmt total gesund. 🙂