Archiv für den Monat: Juli 2019

Alle Vögel sind schon da

… alle Vögel, alle.

Wer hätte das gedacht, dass man Vögel auch wunderbar stricken kann? Im letzten Jahr habe ich das Buch „A Bird In The Hand“ von Sue Stratford gekauft.

Das Stricken der Vögel macht leicht süchtig. Daher kam nicht nur ein Vogel hereingeflattert, sondern viele. Als erstes kam eine Amsel.

Die liess sich auch gleich häuslich nieder.

Dann folgte ein Rotkehlchen.

Dem es offenbar bei mir auch gefällt.

Dann tauchte ein Igel auf. Fragt mich nicht, was der mit den Vögeln zu tun hat. Allerdings ist es wirklich so, dass sich im Garten nach und nach mehr Natur einstellt, wenn man sich drum bemüht.

Dann ging aber der Flugverkehr weiter. Eine Blaumeise ließ sich im Kirschbaum nieder.

Und noch mehr Amseln. Die Amseln wollten gern ein Dauer-Quartier, was natürlich kein Problem war.

Blumen machen einfach das zu Hause schöner.

Das Vögel stricken hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe dafür Rest von Merinowolle verwendet. nur das Anbringen der Sicherheitsaugen ist sehr schwierig, weil die Augen so klein sind und ständig wegrutschen. Aber mit viel Hilfe habe ich auch das geschafft, wie man sieht. Was für eine schöne, muntere Vogelschar!

Immer-Wieder-Tuch

Ich liebe ja dieses Muster, weil es so einfach zu merken ist. Ich kann dabei wunderbar Hörbuch hören und überhaupt in der U-Bahn entspannt vor mich hinstricken.

Das Immer-Wieder-Tuch.

Um dennoch mal eine kleine Abwechslung zu haben, habe ich dieses Mal zwei verschiedene Farbstellungen genutzt.

Ich hatte noch die bunte Wolle von der „If I want exposure“ Aktion, die ich mit einem hellen Blau kombiniert habe, um etwas Ruhe in das ganze zu bringen.

Zwei-Farbige Version.

Das Blau greift einen blauen Farbton aus der bunten Wolle auf, auch wenn das nicht so heraus kommt.

Den Abschluss habe ich dann breit und bunt gemacht.

Bunter Rand zum Abschluss.

Ich bin zufrieden, es ist ein fröhliches Tuch geworden.

Details

  • Wolle: Baabaabrighouse, „If I want Exposure I’ll Get My Tits Out (Mulier Fortis) (Lauflänge: 400 m pro 100 g) und Lettisches Naturgarn (Lauflänge 270 Meter/100g)
  • Material: 75 % BFL, 25 % Masham British Wool (bunt); 70 % Schafswolle, 30 % Ziegenwolle (blau)
  • Muster: Immer wieder
  • Nadeln: 3,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Insel-Auszeit

Ich finde Inseln faszinierend. Zugegeben, so gut wie alles ist letztlich eine Insel. Aber es gibt halt Inseln, denen man das auf den ersten Blick ansieht. Das Meer ist nirgends weit weg, Was sowieso immer gut ist. Insgesamt sitzt man nämlich viel zu wenig am Meer. Inseln haben ihren eigenen Rhythmus, eine einzigartige Fauna und Flora und eben ihr ganz eigenes Lebensgefühl.

Immer wieder nehmen wir uns eine Auszeit auf Föhr. Das ist notwendig, und das ist schön. Denn auf Föhr vergeht Zeit anders, und das braucht man ab und an einfach.

So auch in diesem Frühjahr. Vor Ostern, vor Gästeansturm und vor der Saison. Schön ruhig.

Ganz interessant ist, dass auch ein Sandstrand nicht einfach nur da ist, sondern wie alles andere fit für die Saison gemacht wird.

Haufenweise Sand.
Beim Umschichten.
Das Ergebnis…
…kann sich sehen lassen.

Die Störche nisteten schon. Auf Föhr bleiben einige Störche auch den Winter über da und sind so zu Inselstörchen geworden. Daher kann man nicht sagen, dass sie schon zurück waren…

Bewegung im Nest.
Bereit.

Wir hatten schönes Wetter, wie man oben sieht, aber wir hatten auch Nebel.

Föhr im Nebel.

Vor allem haben wir eine wunderschöne Inselwanderung am Strang entlang gemacht.

Am Strand entlang.

Und hatten ein erstes Picknick des Jahres an dieser traumhaften Stelle.

Picknick-Strandkorb.

Es war eindeutig Vogelzugzeit. Die Gänse ließen sich von uns nicht stören, aber wir waren auch sehr vorsichtig.

Im Tiefflug.
Weiter Richtung Goting Kliff.

Die Fähren sind ja nie weit auf Föhr, so auch diese.

An meinem absoluten Lieblingsleuchtturm vorbei ging es dann wieder zurück zur Unterkunft.

Der Frühling war wirklich auch auf Föhr eingekehrt, was diese Obstbäume mit ihren großartigen Blüten zeigen.

Natürlich war auch Zeit für einen Besuch im Park an der Mühle. Dieser Park ist so schön, dass ich bei jedem Besuch auf Föhr vorbei schaue.

Viel zu schnell war es dann schon wieder soweit, Abschied von Föhr zu nehmen.

Noch schnell die letzte Post einwerfen. Nicht in der Flasche natürlich…

Good bye und bis bald!