Archiv der Kategorie: Nähen

Gut Ver-Hüllt

In unserem Haushalt ist neue Technik angekommen, die dann natürlich auch eine Hülle brauchte.

Als erstes entstand an einem Freitag Abend eine neue Handy-Hülle. Das war eigentlich nur ein Notbehelf, weil es Probleme mit der Packstation gab. Pakete befanden sich tagelang auf dem Weg vom Zustellfahrzeug in die Packstation, unter anderem auch die Hülle fürs Handy. Also habe ich zu Nadel und Faden gegriffen.

Es stellte sich heraus, dass die Stoffhülle wunderbar ist, aus Fleecestoff schön kuschlig, und die Plastikhülle somit obsolet wurde. Wunderbar, sogar was zur Vermeidung von Plastikmüll beigetragen.

Dann gab es ein Notebook, das geschützt werden musste. Ich gewährte freie Wahl bei den Stoffen und heraus kam das:

Die Hülle hat zwar einen Deckel, der wird aber nur umgeklappt, Knopf oder etwas ähnliches zum Verschließen waren nicht gewünscht.

Durch die Hitze in der letzten Woche arbeitete mein Hirn nicht so richtig, weshalb ich mich bei dieser Tasche so dusslig angestellt habe, wie lange nicht mehr. Obwohl ich gut gemessen und mir einen Plan gemacht habe, habe ich den Eulen-Stoff erstmal drei Zentimeter zu kurz abgeschnitten. Daher entstand an der rechten Seite ein modischer brauner Streifen. Sehr schick.

Dann hatte ich noch ein paar Probleme bei der Vorstellung der Dimensionen… Ein paar aufgetrennte Nähte und ein paar Flüche später war aber alles geschafft.

Innen ist die Hülle gefüttert, und zwar mit dem gleichen Stoff, der im oberen Streifen des Deckels ist.

Gestern Abend ist dann noch eine Stiftetasche entstanden. Zum Schlafen war es eh zu heiss. Also habe ich lieber Nähmaschine und das Bügeleisen eingestöpselt und mich ans Werk gemacht.

Die Tasche hat Platz für drei Stifte. Der Deckel wird zum Verschließen unter das Webband gezogen. Das Webband hätte ich noch mit mehr Spannung annähen können, aber es hält auch so ganz gut.

Hm, ich denke, so etwas werde ich auch brauchen…

Neue Technikhüllen

Vor ein paar Wochen habe ich neue Technikhüllen genäht. Das Tablet sollte auch unterwegs mit dabei sein, und das ging ja keinesfalls ohne eine schützende Hülle.

Den Stoff habe ich vor ein paar Jahren im Dartmoor in einem kleinen Stoffladen erstanden. Ich dachte immer, es wird mal ein Kissen daraus. Es ist wichtig, ein so großflächiges Motiv nicht in kleine Stücke zu zerteilen. Daher war der Stoff auch für eine solche Hülle gut geeignet.

Für innen habe ich einen passenen Grünton verwendet. Diesen Stoff habe ich vor noch längerer Zeit in Wales gekauft.

Ich bin froh, dass die Stoffe so einen guten Zweck gefunden haben.

Die Rückseite ist auch nicht zu verachten, aber meine Lieblingsstelle sind die weidenden Schafe auf der Vorderseite.

Die Tasche schließt über zwei Druckknöpfe, je nachdem ob sie sehr eng oder bequem um das Tablet herum passen soll.

Als nächstes brauchte ich eine Hülle für meinen mp3-Player, nachdem mir dieser auf dem Parkplatz heruntergefallen ist und ein paar Kratzer abbekommen hat.

Zum Glück war noch Eulen-Stoff über. Die Tasche ist ganz einfach geschnitten, mit Innenfutter und unten mit Schrägband gesäumt.

Ein Riegel unten stellt sicher, dass der Kopfhörerausgang frei bleibt und der Player trotzdem nicht herausfallen kann.

Dann musste auch der zweite Player im Haushalt bestückt werden.

Hier gestaltete sich die Hülle schwieriger, da die Tasten des Players an der Seite frei bleiben sollten. Dann hätte die Hülle aber zwei offene Seiten gehabt, aus denen der Player herausrutschen könnte. Also gab es einen Riegel zum Knöpfen und an der Seite noch ein Eulenband als Stopper.

Ich bin ganz zufrieden, dass ich so einige Stoffreste verwerten konnte.

Gemüsefahnen

Jedes Jahr stellt sich aufs neue die Frage, wie wir die Gemüsesämlinge auf unserem Stück Acker am besten kennzeichnen sollen. Wir haben schon so einiges probiert: Holzstäbchen (wie die Stäbchen von Eis am Stiel) sind zu klein und instabil, werden schnell aus Versehen in den Boden eingetreten. Beschriftete Holzreste aus dem Baumarkt lösten sich nach ein paar Regentagen in ihre einzelnen Lagen auf. Bemalte Tontöpfchen auf Stäben waren sehr hübsch, aber zu aufwändig. Die Herausforderung sind einfach die harten Wetterkonditionen auf dem Feld: Wind, pralle Sonne, prasselnder Regen, regelmäßige Bewässerung.

Dieses Jahr habe ich mich für Gemüsefähnchen entschieden. Im Frühling gab es endlich bei meinem Lieblingsversand Gemüsestoffe ohne Ende. Also habe ich ein paar bestellt und Fähnchen genäht.

Zwiebel-Fähnchen

Die Fahnen habe ich zunächst wie Wimpel für eine Wimpelkette genäht. Leider hatte ich dann das Problem, die kurze Seite ordentlich zu schließen. Schrägband war sehr aufwändig und zudem unpraktisch, weil ja an den beiden Seiten keine rechten Winkel sind. Als nächstes habe ich dann rundherum genäht, das Fähnchen durch eine Öffnung gewendet und die Öffnung dann durch eine Naht um das ganze Fähnchen herum geschlossen.

Zudem habe ich Knopflöcher eingenäht und die Fähnchen damit an Bambusstäben befestigt.

Rote Bete-Fähnchen

Leider hat der erste große Sturm ein paar von meinen Fähnchen weggeweht. Deswegen kann ich Euch auch leider nicht mehr alle Varianten zeigen… Daher habe ich dann die Version 2.0 zusätzlich mit der Heißklebepistole an den Bambusstäben festgeklebt.

Bohnen-Fähnchen

Mir gefallen mein Fähnchen gut und das Feld sieht schön bunt aus. Nun müssen sie sich nur noch im Praxistest bewähren.

Kartoffel-Fähnchen

Monster im Bett

Mein ältester Patensohn hatte Geburtstag. Neben Hörspiel-CD’s wollte ich ihm gern noch etwas persönliches schenken. Momentan stehen bei ihm Pokemon hoch im Kurs. Erst dachte ich, ich könnte vielleicht ein Pokemon häkeln. Aber irgendwie erschien mir das bei meinen rudimentären Häkelkenntnissen dann doch zu schwierig. Ich habe mich statt dessen für einen Kissenbezug entschieden.

Monster-Kissen.

Im Internet habe ich einen Stoff mit Pokemons gefunden. Ich war etwas überrascht, wie groß die Figuren auf dem Stoff waren. Ursprünglich wollte ich kleine Quadrate schneiden und zusammenfügen. Dann hätte ich aber höchstens eine Figur ausschneiden können und zu viel Verschnitt gehabt. Also habe ich mich für ein etwas größeres Quadrat entschieden, dass ich mit grünem Stoff eingerahmt habe.

Pokemon im Zentrum.

Die Rückseite habe ich jeweils komplett aus den beiden Stoffen gestaltet.

Auch die Rückseite kann entzücken.

Ganz wichtig war ein passender Verschluss.

Monster-Knöpfe.

Die Monsterknöpfe habe ich bei Dawanda gefunden und konnte so auch bei diesem Detail im Thema bleiben. Nun kann mein Patensohn seine Lieblingsmonster mit ins Bett nehmen.

Tolle Tasche

Für meine Kollegin zum Geburtstag habe ich eine Notfall-Einkaufstasche genäht. Die Anleitung haben ich hier gefunden.

Ich finde die Art der Tasche echt super, denn so hat man nicht noch Tütelkram drumherum. Die Tasche faltet sich in sich selbst zusammen und wird dann mit einem Band verschlossen. So kann man sie in der Handtasche oder im Rucksack dabei haben.

Die Stoffe sind Reste aus der Großen Kiste. Ich mag diesen Stoff ganz besonders und finde ihn auch super für Geburtstagsgeschenke oder Glücksbringer, weil er kleine Marienkäfer hat.

Außerdem passt er gut zum Frühling, der hoffentlich bald kommt.

Hier noch die Faltanleitung: Längs beide Seiten dritteln,

dabei die Träger mit einklappen.

Dann zwei Mal halbieren

und den Verschluss schließen.

Fertig!