Archiv der Kategorie: Socken

Babyschuhe im Dreier-Pack

Es war mal wieder Zeit für Babyschuhe, dieses Mal in Jungs-Farben. Und so entstanden nacheinander gleich drei Paar aus Sockenwoll-Resten bzw. einer Sockenwolle von Aldi, die ich von einer Kollegin nach einem erfolglosen Sochenversuch bekommen habe.

Die hellblaue Restwolle eignete sich ganz gut. Mit Hellblau kombiniert finde ich es allerdings etwas blass.

Mit dunkelblau kombiniert gefällt sie mir schon besser.

Und hier die Aldiwolle. Ich habe mich sehr bemüht, aus der Verlaufswolle zwei identische Schühchen zu stricken. Das ist mir nicht ganz gelungen. Aber immerhin sind sie ähnlich genug geworden.

Frühlingssocken

Natürlich habe ich auch im April Socken gestrickt. Das Garn von West Yorkshire Spinners habe ich letztes Jahr in Newcastle gekauft. Ich fand die Farben so schön, jedenfalls das Lila. Beim Stricken kam dann doch mehr Grün als Lila zu Tage. Aber Spaß gemacht haben sie trotzdem.

Ich habe mal wieder ein neues Muster aus meiner geliebten Little Box of Socks ausprobiert. Es heißt Lace Rib Socks und ist wirklich sehr einfach, da es einen Rapport von sechs Reihen hat.

Details

  • Wolle: WYS Signature 4 ply
  • Material:75 % Schurwolle (davon 35 % Blue Faced Leicester), 25 % Nylon
  • Muster:Lace Rib Socks
  • Farbe: 06 811 0347
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Blaue Socken

Wieder einmal habe ich einen Schatz aus der Sockenwollkiste gehoben. Mit den Socken habe ich schon Anfang Januar angefangen, nun sind sie endlich fertig geworden.

Blaue Socken.

Es ist ja nicht üblich, dass ich so lange für ein Paar Socken brauche. Zum einen lag es daran, dass ich momentan einfach zu viele Projekte gleichzeitig mache. Zum anderen aber entstanden die Socken im Rahmen eines Nadeltests.

Meine Freundin hat mir zu Weihnachten Sockenwundernadeln geschenkt. Das sind Mini-Rundstricknadeln mit einem ganz kurzen Stück Seil, das sie hauptsächlich flexibel hält. Man strickt Socken dann mit zwei Nadeln und hat eine dritte zum Abstricken. Die Hoffnung ist, dass man so die hässlichen Trittleitern vermeidet, die zwischen den Nadeln beim Nadelspiel entstehen. Außerdem soll es schneller gehen, weil man ja nur noch zwei Nadeln pro Runde wechselt und nicht vier.

Das wollte ich unbedingt gleich ausprobieren und dem Stricken mit dem herkömmlichen Nadelspiel entgegen stellen. Also schnell Sockengarn aus der Kiste, ein einfaches Muster und los.

Beim Bündchen habe ich mich sehr gequält. Die Sockenwundernadeln sind doch sehr fummelig. Auch den Schaft über ging es sehr langsam voran. Ich hatte öfter das Gefühl, dass meine Hände so verkrampft waren, dass eine Sehne am rechten Zeigefinger übersprang. So war das Stricken doch recht ungewohnt.

Das Fersenkäppchen ging wunderbar, aber das war ja nicht weiter erstaunlich. Beim Spickel war ich dann so verwirrt, dass ich wieder auf das Nadelspiel umgestiegen bin. Ab da ging es flott voran…

Die zweite Socke habe ich dann komplett auf dem Nadelspiel gestrickt.

Die untere (zweite) Socke ist etwas breiter.

Im Ergebnis: Der Schaft der ersten Socke ist ein wenig schmaler geworden mit den Sockenwundernadeln, wahrscheinlich war die Spannung einfach höher. Trittleitern entstehen auch zwischen den Sockenwundernadeln, aber dann eben nur zwei pro Reihe. Schneller geht es bei mir auf keinen Fall, aber das kann auch die mangelnde Gewöhnung sein. Ganz persönlich ist mit ein Nadelspiel lieber, zumal ich Holznadeln über alles liebe und die Sockenwundernadeln nun mal aus Metall sind. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung. Ich kann mir eher eine Kombination vorstellen, zum Beispiel die Unterseite des Fusses auf der Sockenwundernadel und oben Nadelspielnadeln. Das werde ich vielleicht mal als nächstes ausprobieren.

Schaftvergleich.

Details

  • Wolle: unbekannt, vermutlich Sockenwolle von Opal
  • Material:75 % Schurwolle, 25 % Polyamid
  • Muster: Minecraft
  • Farben: ?
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 40 °C

Schöner Schlafen

Heute ist wieder ein besonders grauer Novembertag. Kalt und ungemütlich. Da möchte man sich am liebsten im Bett verkriechen. Aber das hilft nur, wenn es dort auch wirklich warm ist. Und genau das wird manchmal durch kalte Füße verhindert.

Dagegen habe ich Abhilfe geschaffen und zwar in Form von zwei neuen Paaren Bettschuhen.

Warme Füße.

Das erste Paar habe ich aus Sockenwolle von Regia gestrickt. Der Puschelrand ist aus Brazilia Lungo. Brazilia Lungo ist nichts für mich. Die vielen sehr langen Fäden finde ich doch recht anstrengend beim Stricken. Aber natürlich fühlt es sich gerade wegen dieser langen Fäden am Knöchel besonders kuschlig an.

Bettschuhe da, wo sie hingehören.

Ich habe sechs Reihen mit Brazilia Lungo gestrickt, sechs Reihen im Bündchenmuster (2R, 2L) und dann noch einmal sechs Reihen im Muster, das ich auch über den Fuß weitergeführt habe (3R, 1L). Als Ferse habe ich die Bumerangferse genutzt. Im Bett kommt es nicht so auf eine perfekte, nicht rutschende Ferse an.

Extra puscheliger Rand.

Die Bettschuhe sind nicht zu warm, und man kann sie schnell unter der Decke abstreifen, falls es im Laufe der Nacht doch zu heiß werden sollte.

Und in hellblau.

Das zweite Paar habe ich aus Sockenwolle von Schachenmayr gestrickt, der Puschelrand ist aus Brazilia. Gleiches Prinzip, nur für größere Füße.

Warme Füße, alles gut.

Mir gefallen beide Paare sehr gut. Sie werden für warme Nächte sorgen.

Game of Socks (Teil 3)

Ein weiterer Strang Garn Pegasus vom Mondschaf hat sich zu Socken verwandelt.

Ich habe ja neulich schon geschrieben, dass Grün eigentlich nicht meine Farbe ist. Aber dieses Grün fand ich sehr schön. Die Wolle ist wunderbar weich und ein Traum beim Stricken.

Das Garn ist nach Hodor gefärbt, einem Nebencharakter aus Game of Thrones. Hodor hat (in der TV-Serie) eine dunkelgrüne Kutte an und spricht lediglich das Wort „Hodor“, was – wie sich später herausstellt – für „Hold the door“ steht.

Ich habe lange überlegt, welches Muster ich für die Hodor-Socken wählen soll. Es fiel mir schwer, weil Hodor einfach da ist und eigentlich nichts besonderes tut, das man aufgreifen könnte. So bin ich am Ende einfach beim Namen geblieben. Der Name hat zwei Os und beim Aussprechen formt der Mund eine Kreis. Das spiegelt sich in dem Muster wieder. Ich weiß gar nicht, ob es einen besonderen Namen hat. Es werden jeweils drei Maschen rechts zusammengestrickt, ein Umschlag gemacht und dann wird noch einmal durch die drei Maschen gestochen, so dass man für die nächste Runde die gleiche Anzahl von Maschen wiederhergestellt hat. Das habe ich alle fünf Runden wiederholt. Zwischen den Dreierblöcken habe ich jeweils eine linke Masche gestrickt.

Die Ferse ist wieder nach traditioneller englischer Art.

Bei der einfarbigen Wolle kommt das Muster gut heraus. Dennoch war es nicht langweilig, denn die Wolle hat unterschiedliche Grünschattierungen, so dass das Ergebnis lebhaft und kräftig wirkt. Diese Socken haben beim Stricken viel Spaß gemacht und werden es sicherlich auch beim Tragen.

Details:

  • Wolle:Pegasus vom Mondschaf
  • Material: 75% Schurwolle superwash, 25 % Poyamid
  • Farbe: Hodor
  • Größe: 38/39
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: 3er Muster