Archiv der Kategorie: Unter ! wegs

Endlich wieder raus

Wir hatten schon zu einem früheren Zeitpunkt auf eine Lockerung des Lockdowns gehofft. Aber leider kam es anders. Außerdem hatten wir für unseren Urlaub auf Niedersachsen spekuliert, genauer gesagt die Insel Norderney. Auch das wurde nichts. Aber dann ging es nach Schleswig-Holstein an den Schaalsee, und alles wurde gut.

Gewohnt haben wir in einer wunderschönen Ferienwohnung in Seedorf. Dort haben wir am ersten Nachmittag gleich das Seedorfer Werder erkundet. Der Weg auf das Werder führte an der Seedorfer Kirche vorbei, die auf ihrem Turm ganz wunderbare Gargoyles sitzen hatte. Leider war das Licht nicht richtig, um diese wirkungsvoll zu fotografieren.

Wir liefen durch schönen, dichten Wald. Ab und an gab es durch die Bäume hindurch einen Blick auf den Schaalsee.

An dieser Stelle lag das Ufer hoch über dem See. An einer besonders netten Stelle waren mehrere Bänke aufgestellt.

Bänke für müde Wanderer.

Und von den Bänken aus zeigte sich diese schöne Aussicht:

Aussicht auf den Schaalsee.

Durch den Wald ging es zu anderen Seite des Werders.

Fazit: Ein schöner Ort, ruhig und malerisch, perfekt für ein paar Tage Urlaub.

Unter ! wegs im November

Das Wetter im November war ordentlich. Zwar schien nicht immer die Sonne, aber das wäre ja auch langweilig. Und schließlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also waren wir viel unterwegs, wie diese Bilder zeigen.

Abschied von der Heide

Hagen, 06. Juni 2020

Heute hieß es leider Abschied nehmen von der Heide und wieder zurück nach Hause. Wobei es zu Hause auch sehr schön ist.

Morgens machten wir nach dem Frühstück

Der Kleine Bär mit seinem Lieblingsgetränk.

einen kleinen Spaziergang und brachten die restliche Post zum Briefkasten.

Dorfteich in Hagen.

Dann ging es mit dem Auto sicher wieder zurück nach Hause, wo sich schon der Dschungel ausgebreitet hat.

Welcome to the jungle.
Ausreichend Grünfutter.

Gewanderte Kilometer: 3,52 Kilometer

Gesamt: 89,16 Kilometer

Noch eine Wanderung

Hagen, 05. Juni 2020 (Freitag)

Unser letzter ganzer Tag hier in der Heide und noch eine letzte Wanderung. Wir wollten es noch einmal mit dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide versuchen. Also machten wir uns mit dem Auto auf die Fahrt. Dieses Mal steuerten wir den Parkplatz in Niederhaverbeck an.

Durch die Niederhaverbecker Heide ging es nach Wilsede, wobei wir von der Route laut Wanderführer etwas abwichen und einen viel schöneren Weg fanden.

Mit Wilsede gaben wir uns nicht groß ab, das kannten wir ja schon. So liefen wir gleich weiter zum Totengrund, der uns ja bei der letzten Wanderung wegen des Abbruchs gefehlt hat.

Blick in den Totengrund

Der Totengrund ist ein Talkessel hinter Wilsede. Es ist ein besonders geschütztes Gebiet; zwar führt ein Wanderweg drum herum, aber nicht hindurch. Nur die Heidschnucken mit ihrem Schäfer dürfen den Totengrund selbst betreten. Vom Aussichtspunkt hatten wir einen tollen Blick über die Landschaft. Für den Lunch war es aber noch zu früh.

Totengrund

Über die Namensgebung des Geländes gibt es verschiedene Theorien. Manche sind mystisch. Eine profane ist, dass es in dem Tal kein Wasser gibt, also keinen Fluss. Daher war das Land für die Bauern unattraktiv, also gleichsam „tot“.

Wanderweg am Rand des Totengrundes entlang.
Bienenzaun.
Am Rand des Totengrundes.
Dramatische Wolken.

Wir liefen auf einem sehr schönen Weg am Rande des Totengrundes entlang und kamen so nach Sollhorn. Hinter Sellhorn sahen wir im Wald ein Wildschwein. An Tieren ist hier wirklich kein Mangel. Der Weg führte uns durch einen dunklen, kühlen Wald und schließlich zum Steingrund.

Steingrund.

Hier machten wir endlich Lunch-Pause.

Lunchaussicht.
Wacholder en masse.

Auch der Kleine Bär war mit der Wanderung, dem Wetter und dem Essen zufrieden.

Zufriedener Bär.

Über den Kaiser-Wilhelm-Weg wanderten wir zurück nach Niederhaverbeck und drehten eine Ehrenrunde um den Parkplatz, wobei wir ein weiteres Getreide entdeckten: den Hafer „Max“.

Hafer.
Hafer.
Hafer.

Heidschnucken waren den ganzen Tag über aber mal wieder nicht zu sehen. Naja, was soll’s. Seh ich keine Schafe, dann stick ich mir halt welche.

Stickbild mit Schafen.

Das war noch einmal eine krönende Abschlusswanderung. Wir hatten eine wunderschöne Woche, die sehr erholsam war. In der Natur konnte man die Krise getrost vergessen und ganz entspannen. Ich bin sehr froh, dass wir die Chance genutzt haben und raus gekommen sind. Viele neue Eindrücke haben wir gesammelt und Wanderkilometer.

Gewanderte Kilometer: 16,61 Kilometer.