Archiv der Kategorie: Sticken

Willkommen!

Im letzten Herbst habe ich mir ein Drei-Monats-Abo für Kreuzstichboxen von Cotton & Twine gegönnt. Ich wollte nämlich eigentlich gerne schon im Monat davor die Box mit dem Elch-Motiv für Weihnachten kaufen, aber die war dann ausverkauft. Um solchen Frust zu verhindern, habe ich mich für das Abo entschieden.

Die erste Box des Abos beinhaltete ein wunderschönes Winterbild auf schwarzem Aida. Leider macht es sich überhaupt nicht gut, abends bei Kunstlicht auf schwarzem Aida die Löcher zum Sticken finden zu wollen. Das war mir vorher nicht klar. Also habe ich nach ein paar sehr mühsamen Versuchen das Bild erst einmal weg gepackt und hoffe auf den Sommer.

Die Dezember 2020 Box enthielt ein wunderbares Bild, das ein wenig wie Lebkuchen wirkt. Ich habe es mit viel Spaß gestickt. Da es nur drei Farben hat, war es nicht übermäßig kompliziert, und ich empfand das Sticken in den gleichmäßigen, symmetrischen Mustern als überaus beruhigend.

Das Stickbild habe ich entsprechend der Anleitung auf Stoff und schließlich auf einen Keilrahmen gegeben. Das Resultat macht etwas her.

So wird es als Geburtstagsgeschenk an eine liebe Kollegin gehen.

Details:

  • Cotton & Twine (Historic Sampler Co. Ltd.)/December 2020 Design
  • Zweigart 16 count Aida
  • DMC Stickgarn Baumwolle (Red, Dark Fawn, White)

Frühlings-Stickbild

Im Frühling habe ich mir eine Stickpackung von Cotton&Twine gegönnt. Auslöser war, dass Schafe darin vorkamen. Außerdem ist Kreuzstich sehr beruhigend für die Nerven und angesichts der Corona-Situation konnte das nur gut sein.

In den nächsten Wochen stickte ich dann so vor mich hin.

Erst entstand ein Taubenpaar.

Dann kamen endlich die Schafe ran.

Und ganz viele Glockenblumen später war ich dann auch schon durch.

Als Extra habe ich mir noch eine professionelle Rahmung von „Im Bilde“ gegönnt. Das macht das ganze richtig künstlerisch. Ich bin sehr zufrieden mit meinen Frühlingsschafen.

Craftpod Frühling 2020

Der Craftpod Frühling kam mir gerade recht vor dem Osterurlaub. Statt Fernreisen waren Mini Adventures angesagt, und neue Handarbeitstechniken zu lernen, gehört für mich dazu. Der Inhalt war völlig treffend und gut ausgesucht.

Es gab ein Stickprojekt mit dem Namen „Serene Spring“, designed von Harriet Lee Merrion. Auf mich wirkt es wie ein japanisches Stillleben und strahlt eine wunderbare Ruhe und Leichtigkeit aus.

Interessant war die Herstellung nicht nur wegen der für mich neuen Stiche, sondern auch hinsichtlich der Technik. Es gab eine Art Pflastergewebe, auf welches die Umrisse zunächst mit Bleistift übertragen wurden. Dieses wurde dann auf den Leinenstoff aufgebügelt und grob ausgestickt. Anschließend kam alles in warmes Wasser, und das Gewebe löste sich auf. Sehr faszinierend.

Übertragen der Umrisse auf den Leinenstoff.

Viele Stiche habe ich zum ersten Mal ausprobiert, unter anderem den französischen Knotenstich. Ich war überrascht, wie gut das ging, da ich vor allem außer Kreuzstich bisher den höchsten Respekt gehabt habe. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wirkte äußerst beruhigend.

Serene Spring.

Das zweite Projekt war unkompliziert und unterhaltsam. Es ist ein kleiner Schlüsselanhänger in Form einer Kirschblüte aus Filz. Der Filz wurde erst bestickt und dann wurde die Blüte mit Hexenstich zusammen genäht. Eigentlich war nur eine Blüte geplant, aber ich habe drei heraus bekommen. Das Samtband war natürlich lediglich für eine bemessen, aber ich habe einfach Kirsch-Band aus dem Vorrat verwendet.

Kirschblüten-Schlüsselanhänger.

Der Craftpod war für mich wieder ein voller Erfolg.

Ein neues Jahr

Es ist schon die letzte Januar-Woche angebrochen. Bisher habe ich noch keinen Beitrag in diesem Jahr geschrieben. Nach den täglichen Unter ! wegs Beiträgen in den letzten Monaten war ich noch etwas erschöpft. Außerdem war ich dort noch mit der Fehlerbeseitigung und dem Hochladen von Fotos beschäftigt. Aber nun soll es auch hier mit den kreativen Ideen weiter gehen.

Kurz vor Weihnachten kam der Winter Craftpod. Ich war gleich Feuer und Flamme ob des Inhaltes. Es hab ein Stick-Projekt und eine Papier-Collage.

Das Strickmotiv wurde von Lucy von Attic24 designed. Passend zum Winter ist es im skandinavischen Stil. Es war total beruhigend, die kleinen Kreuze zu sticken. Und da es nur eine Farbe war, kam ich schnell in den flow. Alles ganz entspannt, und man hatte nicht so viel Material neben sich auf dem Sofa zu liegen.

Ein Haus im Wald.

Das kleine Stickbild hat inzwischen schon ein neues Zuhause gefunden.

Wollig

Ich habe ja im letzten Jahr angefangen, mit dem Spinnrad zu spinnen. Das erfordert vor allem Übung. Ich wollte ungern das Produkt vieler mühevoller Stunden entsorgen. Für etwas „richtiges“, wie eine Jacke oder eine Mütze, war es aber meist zu wenig Wolle und auch noch nicht gut genug gesponnen. Also habe ich aus meinen ersten Versuche einen Shawl gestrickt.

Das Ergebnis der ersten Spinnversuche.

Er ist an der einen Seite breiter als an der anderen. Die Wolle ist nicht immer gleich dick, es gibt Huppel. Sie ist mal mehr, mal weniger weich. Aber es ist alles selbst ! gemacht und ich bin unheimlich stolz darauf, etwas neues gelernt zu haben.

Und es besteht Hoffnung. Eigentlich wird die Qualität von rechts nach links immer besser…

Die weiße Wolle war der erste Versuch am Spinnrad.
Die grauen Fasern waren schon vorsortiert, aber ich konnte sie nicht richtig ausziehen.
Naturbelassene braune Wolle.
Noch mehr braun.
Und noch mehr braun.
Und ganz zum Schluss der allererste Versuch mit der Handspindel.

Jedenfalls hält mich das kleine Tuch schön war. Fehlt noch ein Shawl-Pin zum zusammenhalten. Bis dahin tut es eine Stricknadel…