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Vergiss mein nicht

Schon vor einiger Zeit habe ich mal wieder bei der Fotoaktion von Baa Baa Brighouse mitgemacht. Das Foto zeigte wunderschöne Vergiss-mein-nicht, und da ich diese Blumen sehr liebe, musste ich die Wolle einfach bestellen. Das läuft ja immer so, dass man nur das Foto sieht und nicht weiß, wie der Strang am Ende genau gefärbt sein wird. Als das Päckchen dann kam, war ich sehr zufrieden.

Aus der Wolle wollte ich zuerst einen Lace-Schal aus dem Buch „Victorian Lace Today“ stricken, aber das hat mir dann doch nicht gefallen. Also habe ich bei Ravelry nach etwas anderem gesucht und bin schließlich auf die Anleitung für den Checkerboard Lace Scarf gestoßen.

Der Schal ist wunderschön geworden. Aber einfach war das nicht. Ich musste mich sehr konzentrieren und ganz oft eine Reihe wieder zurück stricken, weil die Maschenanzahl nicht stimmte. Aber das Ergebnis ist es wert, finde ich.

Ich finde die Farben wunderschön und sie treffen tatsächlich das wunderbare Blau von Vergiss-mein-nicht sehr gut.

Details:

  • Wolle: Cuddlebums (Hand dyed Yarn from the Heart of the Pennines)
  • Material: Merino Superwash 3 ply
  • Muster: Checkerboard Lace
  • Farbe: Memories
  • Nadeln: 4 mm
  • Wäsche: Handwäsche

Im Graubereich

Dieser Schal ist zum Glück schon eine Weile fertig. Das hätte ich bei den aktuellen Temperaturen von weit über 30 ° C in der U-Bahn auch nicht ausgehalten. Schon im Juni wurde ich in der Bahn beim Stricken besonders skeptisch beäugt. Naja, der nächste Winter kommt bestimmt. Ich bin erst jetzt dazu gekommen, die Fäden zu vernähen und Fotos zu machen.

Das Garn lag schon länger in meiner Wollsammlung herum. Zwei Knäuel, ohne dass ich wusste, was sie werden wollten.

Sie wollten ganz offenbar dringend ein Schal werden.

Die helleren und dunkleren Grautöne wechseln sich gut ab, so dass es nicht langweilig aussieht.

Das Garn ist ein absoluter Traum, kuschlig, weich und wolkig.

Details

  • Wolle: 2 Knäuel Mirasol Paqu Pura/Pure Peruvian Alpaca (300 m pro 100 g)
  • Material: 100 % Alpaka
  • Muster:Barbarossa-Schal
  • Farbe: 3110 ( Partie 43086)
  • Nadeln: 3,5 mm
  • Wäsche: Handwäsche

Honigwaben

Honigwaben findet man nicht nur im Bienenstock, sondern man kann sie auch stricken! Das wusste ich bisher auch noch nicht, aber das von mir sehr geschätzte Buch „Sock Yarn One-Skein Wonders“ hat mich schlauer gemacht.

Auf Mallorca habe ich bei Wool of Fame wunderschöne Wolle erstanden, unter anderem zwei Stränge dieses Garns. Die Farbstellung hieß „Sol de Mallorca“, und ich dachte, dass man die Sonne immer gut gebrauchen kann, egal wo man gerade ist.

Die Farbe passte wunderbar zu dem Wabenmuster.

Leider weiß ich nicht mehr hundertprozentig, welche Zusammensetzung die Wolle hat, ich denke, es war einfach Merinowolle. Sie ist jedenfalls sehr weich und gerade am Hals angenehm.

Das Wabenmuster war einfach zu stricken und macht wirklich etwas her. Die Eigenart des Musters bewirkt, dass die Enden des Schals schräg sind. Das fand ich besonders hübsch.

Der Schal wird im Winter bestimmt gut warm halten.

Sommerregen

Es regnet. Und regnet. Und regnet. Man könnte trübsinnig werden. Im Juli. Aber Trübsinn geht nicht. Dafür gibt es zu viel zu tun.

Man kann zum Beispiel Kekse backen:

Lemon Shortbread.

Oder Marmelade kochen. Denn die schwarzen Johannisbeeren und die Aprikosen werden auch bei diesem Wetter reif.

Schwarze Johannisbeere mit Aprikose.

Bei dem Wetter sind sogar schon die Pinguine herausgekommen. Mit denen lässt sich bestimmt etwas schönes anstellen.

Pinguine auf freier Flosse.

Und man kann einen Schal fertig stricken. Denn der nächste Winter kommt bestimmt.

Lilabunter Schal.

Den Schal habe ich aus Sansibar von Lang Yarns gestrickt. Das Garn besteht aus 65 % Wolle, 21 % Polyamid und 14 % Viskose.

Ich habe ein Schachbrettmuster verwendet, das immer wieder von kraus rechts gestrickten Reihen unterbrochen wurde. Die Seiten hatten nämlich die Tendenz, sich nach innen zu drehen. Nach dem Spannen war das aber schon fast weg.

An beiden Enden habe ich in einer anderen Farbstellung des Garns kraus rechts gestrickte Reihen ergänzt und zum Abschluss feste Maschen um den ganzen Schal gehäkelt.

Die Wolle war sehr angenehm zu verarbeiten und hat einen schönen Glanz. So bin ich gut gerüstet, falls der Sommer ausfallen sollte.

Kälteschutz

Auch wenn die Tage ein wenig wärmer geworden sind und auch der letzte Rest Schnee geschmolzen ist, kann man noch gut einen Kälteschutz gebrauchen.

In meinem Fundus waren noch zwei Knäuel Noro Taiyo Wolle (Col. 41, Lot. A). Sie besteht aus 40 % Baumwolle, 30 % Seide, 15 % Wolle und 15 % Polyamid. Hieraus habe ich mit Nadeln Nr. 5 einen Schal gestrickt, der zwar ein Lochmuster aufweist, aber trotzdem wegen der dicken Wolle warm genug ist.

Ein bunter Schal erhellt den Winter.

Mir gefallen die Farben sehr gut und die gemächlichen Übergänge.

Farbverlauf.

Die Wolle ist in ihrer Struktur interessant, wenn auch nicht immer ganz leicht zu verstricken. Auf alle Fälle ist sie wunderbar weich und sehr angenehm am Hals.

Farbdetail.

Beim Spaziergang sind wir auf erste Frühlingsboten gestoßen. Das lässt hoffen.

Schneeglöcken.

Das erste Grün wagt sich hervor.