Archiv der Kategorie: Schal

Honigwaben

Honigwaben findet man nicht nur im Bienenstock, sondern man kann sie auch stricken! Das wusste ich bisher auch noch nicht, aber das von mir sehr geschätzte Buch „Sock Yarn One-Skein Wonders“ hat mich schlauer gemacht.

Auf Mallorca habe ich bei Wool of Fame wunderschöne Wolle erstanden, unter anderem zwei Stränge dieses Garns. Die Farbstellung hieß „Sol de Mallorca“, und ich dachte, dass man die Sonne immer gut gebrauchen kann, egal wo man gerade ist.

Die Farbe passte wunderbar zu dem Wabenmuster.

Leider weiß ich nicht mehr hundertprozentig, welche Zusammensetzung die Wolle hat, ich denke, es war einfach Merinowolle. Sie ist jedenfalls sehr weich und gerade am Hals angenehm.

Das Wabenmuster war einfach zu stricken und macht wirklich etwas her. Die Eigenart des Musters bewirkt, dass die Enden des Schals schräg sind. Das fand ich besonders hübsch.

Der Schal wird im Winter bestimmt gut warm halten.

Sommerregen

Es regnet. Und regnet. Und regnet. Man könnte trübsinnig werden. Im Juli. Aber Trübsinn geht nicht. Dafür gibt es zu viel zu tun.

Man kann zum Beispiel Kekse backen:

Lemon Shortbread.

Oder Marmelade kochen. Denn die schwarzen Johannisbeeren und die Aprikosen werden auch bei diesem Wetter reif.

Schwarze Johannisbeere mit Aprikose.

Bei dem Wetter sind sogar schon die Pinguine herausgekommen. Mit denen lässt sich bestimmt etwas schönes anstellen.

Pinguine auf freier Flosse.

Und man kann einen Schal fertig stricken. Denn der nächste Winter kommt bestimmt.

Lilabunter Schal.

Den Schal habe ich aus Sansibar von Lang Yarns gestrickt. Das Garn besteht aus 65 % Wolle, 21 % Polyamid und 14 % Viskose.

Ich habe ein Schachbrettmuster verwendet, das immer wieder von kraus rechts gestrickten Reihen unterbrochen wurde. Die Seiten hatten nämlich die Tendenz, sich nach innen zu drehen. Nach dem Spannen war das aber schon fast weg.

An beiden Enden habe ich in einer anderen Farbstellung des Garns kraus rechts gestrickte Reihen ergänzt und zum Abschluss feste Maschen um den ganzen Schal gehäkelt.

Die Wolle war sehr angenehm zu verarbeiten und hat einen schönen Glanz. So bin ich gut gerüstet, falls der Sommer ausfallen sollte.

Kälteschutz

Auch wenn die Tage ein wenig wärmer geworden sind und auch der letzte Rest Schnee geschmolzen ist, kann man noch gut einen Kälteschutz gebrauchen.

In meinem Fundus waren noch zwei Knäuel Noro Taiyo Wolle (Col. 41, Lot. A). Sie besteht aus 40 % Baumwolle, 30 % Seide, 15 % Wolle und 15 % Polyamid. Hieraus habe ich mit Nadeln Nr. 5 einen Schal gestrickt, der zwar ein Lochmuster aufweist, aber trotzdem wegen der dicken Wolle warm genug ist.

Ein bunter Schal erhellt den Winter.

Mir gefallen die Farben sehr gut und die gemächlichen Übergänge.

Farbverlauf.

Die Wolle ist in ihrer Struktur interessant, wenn auch nicht immer ganz leicht zu verstricken. Auf alle Fälle ist sie wunderbar weich und sehr angenehm am Hals.

Farbdetail.

Beim Spaziergang sind wir auf erste Frühlingsboten gestoßen. Das lässt hoffen.

Schneeglöcken.

Das erste Grün wagt sich hervor.

Uniform-Schal

Mein großer Patensohn brauchte unbedingt einen warmen Schal gegen den kalten Wind. Für seine Schuluniform ist so ein Accessoire aber nicht vorgesehen (wer denkt sich so was aus…). Also habe ich zu den Nadeln gegriffen und etwas passendes gestrickt.

Passend musste es nicht nur von der Länge her sein, sondern auch von den Farben, damit der Schal sich nicht auffällig von der Uniform abhebt.

Ich habe mich für das Garn Merino 120 von LANG Yarns entschieden. Es besteht aus 100 % Schurwolle und hat eine Lauflänge von 120 Metern pro 50 g Knäuel. Ich habe passend zu den Farben der Uniform grau (124), rot (60) und schwarz (4) gewählt. Insgesamt habe ich drei graue Knäuel und jeweils ein rotes und schwarzes anteilig gebraucht.

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Schal in grau-rot-schwarz.

Angeschlagen habe ich 33 Maschen. Der Schal ist im Perlmuster gestrickt mit jeweils drei rechten Maschen an den Seiten. So wuchs er relativ schnell. Die Fransen sind auf dem Foto noch nicht auf die endgültige Länge gestutzt.

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Passend zur Uniform.

Der Schal lässt sich sogar bei 30°C waschen. Das Garn ist sehr angenehm auf der Haut und durch das Perlmuster ist das Gestrick schön dicht geworden. Ich hoffe, dass der Schal meinen Patensohn immer warm hält.

Winternacht

Die Tage werden kühler und ungemütlicher. Daher bin ich froh, dass ich am Wochenende ein Abwehrmittel gegen die Kälte fertig gestellt habe. Der Schal ist nach dieser Anleitung gestrickt und heißt dort „Barbarossa-Schal“.

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Winternacht vor Wintergrün.

Ich habe meine Version aufgrund der Farbe „Winternacht“ getauft. Insgesamt habe ich vier Knäuel Yak Merino von Lana Grossa (Zusammensetzung: 30% Wolle, 28% Alpaka, 22% Polyamid und 20% Yak) in anthrazitmeliert verwendet. Ich habe mit Nadeln 6 mm statt wie vom Garnhersteller angegeben 8 mm gestrickt, weil ich den Schal weitgehend winddicht haben wollte. Da es so dicke Wolle ist, habe ich die in der Anleitung angegebene Maschenanzahl um einen Rapport auf 41 Maschen reduziert.

Das Garn lag schon seit letztem Jahr bei mir im Vorrat. Ich habe es im Wolleladen einfach aus Neugier mitgenommen, weil ich zuvor noch keine Wolle mit Yak-Anteil verarbeitet habe. Ursprünglich habe ich nur drei Knäuel gekauft, aber für die richtige Länge musste dann noch ein viertes her. Die Wolle ist sehr weich und anschmiegsam. Auch beim Stricken fasste sie sich angenehm an. Für meinen Geschmack könnte der Polyamid-Anteil ein wenig kleiner sein, aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Schal. Demnächst werde ich dann seine Wärmehaltungseigenschaften ausführlich testen.

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Schwarz-weiß.