Archiv der Kategorie: Kissen

Kuschelkissen

Eine sehr liebe Kollegin hatte schon im Juni Geburtstag, verschwand aber ab ihrem Ehrentag in den Sommerurlaub. Darüber war ich ganz froh, denn so konnte ich ihr Geschenk in aller Ruhe fertig machen.

Ich habe ein Kuschelkissen in ihren Lieblingsfarben gehäkelt.

Auf der Rückseite gibt es Knöpfe.

Die Knöpfe hatte ich noch in der Sammelpackung von NanuNana in der Knopfkiste. Sie passen super zu den Farben der Wolle. Ich brauchte noch nicht einmal Knopflöcher zu machen, weil sie klein genug für die Zwischenräume der Häkelmaschen sind.

Ich habe mich bemüht, die Seitennähte passend zu den dicken und dünnen Enden der Streifen zu nähen. Nicht ganz perfekt, aber doch immerhin ganz gut.

Details

  • Wolle: Stylecraft Special DK
  • Material: 100 %Acryl
  • Muster: Moorland Stripe
  • Farbe: diverse
  • Nadeln: 3 mm
  • Wäsche: 40 °C

Monster im Bett

Mein ältester Patensohn hatte Geburtstag. Neben Hörspiel-CD’s wollte ich ihm gern noch etwas persönliches schenken. Momentan stehen bei ihm Pokemon hoch im Kurs. Erst dachte ich, ich könnte vielleicht ein Pokemon häkeln. Aber irgendwie erschien mir das bei meinen rudimentären Häkelkenntnissen dann doch zu schwierig. Ich habe mich statt dessen für einen Kissenbezug entschieden.

Monster-Kissen.

Im Internet habe ich einen Stoff mit Pokemons gefunden. Ich war etwas überrascht, wie groß die Figuren auf dem Stoff waren. Ursprünglich wollte ich kleine Quadrate schneiden und zusammenfügen. Dann hätte ich aber höchstens eine Figur ausschneiden können und zu viel Verschnitt gehabt. Also habe ich mich für ein etwas größeres Quadrat entschieden, dass ich mit grünem Stoff eingerahmt habe.

Pokemon im Zentrum.

Die Rückseite habe ich jeweils komplett aus den beiden Stoffen gestaltet.

Auch die Rückseite kann entzücken.

Ganz wichtig war ein passender Verschluss.

Monster-Knöpfe.

Die Monsterknöpfe habe ich bei Dawanda gefunden und konnte so auch bei diesem Detail im Thema bleiben. Nun kann mein Patensohn seine Lieblingsmonster mit ins Bett nehmen.

Aus der Geschenkwerkstatt

Da nun alle Geschenke übergeben und ausgepackt sind, kann ich hier berichten, was alles in der Geschenkwerkstatt entstanden ist.

Bei meiner Tante wurde vor Kurzem ihr Lieblingsbaum vor dem Fenster gefällt. Das hat sie sehr traurig gemacht. Also habe ich ihr einen Ersatzbaum gebastelt, der sie ein wenig trösten soll. Der Igel soll sie an ihre mehrfache Winterhilfe für die kleinen Stachelkugeln erinnern. Die Anleitung stammt aus dem Buch „Weihnachten Fensterbilder & Lichter“ von Ingrid Moras, das ich aus der Stadtbücherei ausgeliehen habe. Das Fensterbild ist aus weißer Pappe und hat ein paar Glitzersteinchen zur Verzierung bekommen.

Igel-Fensterbild.

Diese Socken gingen an eine Freundin. Ich habe hier das Almondine-Muster verwendet, das wieder einmal sehr schön die Färbung der Wolle unterstützt, ohne dabei selbst zu auffällig zu sein. Das Muster ist sehr dehnbar und formbeständig. So leiern die Socken auch bei häufigem Tragen nicht aus. Die Wolle ist Meilenweit von Lana Grossa, und zwar Rocky (Farbe 3107, Partie 68338).

Bunte Socken im Almondine-Muster.

Nahaufnahme.

Sorry für das schlechte Foto. Das kommt davon, wenn man die Sachen noch schnell vor dem Verschenken festhalten will. Es ist eine Backmischung für Schoko-Orangen-Kekse, die ich in den Varianten Mandel und Haselnüsse ausgestaltet habe, je nach Allergie des Empfängers.

Backmischung im Glas.

Eine Ladung Glühweingelee reichte für Kollegen-Mitbringsel und das vorweihnachtliche Arbeitsfrühstück. Das Gelee wird von selbstgefädelten Perlenengeln begleitet.

Glühweingelee.

Und noch einmal Socken, die erst am 22.12. abends fertig und am 23.12. morgens übergeben wurden. Hier habe ich das Zimtwaffelmuster genutzt, denn der Farbverlauf war so markant, dass ein auffälliges Muster nur gestört hätte. Die Wolle ist „Das Paar“ von Schoppel-Wolle in der Farbstellung „Azorenhoch“ (Col: 2207, Lot: 223010). Angeblich macht man daraus ein genau gleiches Paar Socken, ohne dass man sich mühsam am Musterrapport orientieren müsste. Daher kam die Wolle in zwei 50 g Strängen. Ehrlich gesagt finde ich das ja nicht weiter schlimm, wenn der Rapport nicht millimetergenau gleich ist. Dafür ist es eben Handarbeit. Und solange man nichts für Größe 45 strickt, reicht die Wolle ja auch meistens, wenn man ein kleines Stück vom Rapport eben vor Beginn der zweiten Socke raus lässt.

Socken.

Und wie man an den Spitzen sieht, habe ich es nicht identisch hinbekommen. Entweder habe ich zwischendrin mal eine Reihe zu viel gestrickt oder aber ich habe am Anfang unterschiedlich viel Faden gelassen. Unterm Strich braucht man den Aufwand für „Ein Paar“ meiner Meinung nach nicht zu treiben.

Nicht ganz gleiches Paar.

Dieser Kissenbezug ging an eine Freundin.

Dieses Kissen hat viel zu sagen.

Meine Freundin unterrichtet Latein und Altgriechisch. Es ist mit schon klar, dass der Lore-ipsum-Text Quatsch-Latein ist, aber ich fand es so unheimlich passend.

Pidgin-Latein.

Auf der Rückseite musste ich den Verlauf des Stoffes abwechseln, um nicht zu viel Verschnitt zu haben. Zwei rosa Knöpfe runden das ganze ab.

Kreuz und quer auf der Rückseite.

Und ein weiteres Paar Socken entstanden in allerletzter Minute. Naja, strenggenommen war Heilig Abend nur eine Socke verfügbar. Die zweite wurde am 25. nachgeliefert. Und sie hatte es ja auch nicht weit.

Alien-Socken.

Die Socken sind aus Sockenwolle Merino (75 % Wolle, 25 % Polyamid) vom Mondschaf, die ganz besonders schön weich ist. Die Farbstellung heißt „Alien“, sehr passend, wie ich finde. Ich habe die Socken in Größe 44 nach der Anleitung für „Double Basket Socks“ aus dem Buch „Little Box of Socks“ von Charlene Schurch gestrickt. Dieses Buch war eine schöne Entdeckung für mich in diesem Jahr. Buch ist vielleicht das falsche Wort, denn es ist mehr ein Schuber. Die Anleitungen sind jeweils auf einzelnen Karten und können heraus (und mit-) genommen werden. Sehr praktisch. Das Muster macht was her, wie ich finde, gerade im Zusammenspiel mit der zweifarbigen Wolle.

Rippen quer und längs.

So, da kamen eine Menge Geschenke zusammen. Das schönste Geschenk ist doch die Zeit, die man investiert, und die ganzen guten Gedanken, die in das Werk einfließen.

 

Rosa Träume

Meine kleine Patentochter wünscht sich zu ihrem sechsten Geburtstag einen selbstgenähten Kissenbezug. Sie hat dabei erstaunlich detailliert Vorstellungen, wie so ein Kissenbezug auszusehen hat. Als erstes, ganz wichtig, soll er Rüschen haben. Die hat nämlich der letzte vermissen lassen. Dann soll er aus einem rosa-weiß gestreiften Stoff sein. Es soll aber auch ein Stoff dabei sein, der „fancy writing“ hat – was auch immer sie sich darunter vorstellt. Und zu guter Letzt soll der Kissenbezug eine kleine Tasche habe, falls sie mal was reinstecken oder auch verstecken möchte.

Das war also der Auftrag. Zum Glück gibt es ja Dawanda, wo man wunderbar zum Beispiel „Stoff + Schrift“ eingeben kann. So habe ich mein Material relativ schnell zusammen bekommen.

IMGP9807

Viel Rosa.

Dann ging es an den Plan. Die Tasche wollte ich so in das Kissen integrieren, dass weder ein Knopf noch ein Reißverschluss stören, denn vielleicht (!) möchte man ja auch mal seinen Kopf auf das Kissen legen. Also habe ich die Tasche in die Mitte des Kissens gesetzt.

IMGP9808

So entstehen zwei kleine Taschen.

Der Mittelblock ist somit praktisch doppelt. In der Mitte habe ich noch eine Teilungsnaht eingefügt, so dass zwei kleine Taschen entstanden sind. Damit hat das ganze mehr Halt und weniger möglicherweise störende Falten. Der Rest der Vorderseite war dann relativ einfach.

IMGP9809

Die Vorderseite.

Die Rückseite ist schlicht und greift die Stoffe der Vorderseite noch einmal auf. Der gestreifte Teil entspricht dem unteren Streifenteil der Vorderseite (wegen der optischen Harmonie, die ja auch nicht zu kurz kommen darf).

Zwischen beide Teile kamen dann die Rüschen.

IMGP9834

Rüschen aus Baumwolle mit Lochmuster.

Ich habe, da ich bei Rüschen völlig unwissend bin, bei Dawanda einfach bestellt, ohne weiter zu hinterfragen. Hauptsache, die Rüschen sind rosa. Allerdings sind dies wunderbare Rüschen, um sie irgendwo drauf zu nähen, weil sie schon ein kleines Schrägband um sich herum haben. So waren sie aber zu dick, um sie zwischen Vorder- und Rückenteil zu bringen. Also habe ich das Schrägband abgetrennt. So funktionierte das Festnähen und dann auch der Zickzackstich über alles viel besser.

IMGP9831

Die Rückseite des Kissens.

Zum Schluß gab es noch zwei rosa-schillernde Knöpfe.

IMGP9832

Schillernde Knöpfe.

Und – ist es nicht ein traumhaftes Kissen? Ich hoffe jedenfalls sehr, dass es den Vorstellungen meiner kleinen Patentochter auch entspricht.

IMGP9828

Das fertige Kissen.

Kissen für alle Jahreszeiten

Im letzten Jahr habe ich im November Stoff für ein Weihnachtskissen für mich zugeschnitten. Ich war sehr zuversichtlich, mir selbst auch mal was schönes zu nähen. Rechtzeitig zu Weihnachten, versteht sich. Nun, es wurde rechtzeitig für das nächste Weihnachten… Vorletzte Woche bin ich endlich dazu gekommen, dieses Kissen fertig zu stellen

IMGP9707

Weihnachtseulen.

IMGP9709

Nahaufnahme und Verschluss.

Es ist ein ganz einfaches Standardkissen in der Größe 40 x 40 cm. Die Eulenknöpfe fanden sich noch in der Knopfkiste an, sie passen wunderbar.

Gestern erst wurde dieses Kissen fertig:

IMGP9710

Sommerkissen für den Liegestuhl.

Der Stoff war ja noch von der kleinen Reißverschlußtasche über. Auch als Kissen macht er sich sehr gut.

IMGP9713

Die Speisekarte auf der Rückseite.

IMGP9714

Knöpfe zum Verschließen.

Die Knöpfe sollten eigentlich an eine Strickjacke, haben mir dann dazu aber nicht gefallen. Schön, dass sie nun einen guten Platz gefunden haben.