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Alle Vögel sind schon da

… alle Vögel, alle.

Wer hätte das gedacht, dass man Vögel auch wunderbar stricken kann? Im letzten Jahr habe ich das Buch „A Bird In The Hand“ von Sue Stratford gekauft.

Das Stricken der Vögel macht leicht süchtig. Daher kam nicht nur ein Vogel hereingeflattert, sondern viele. Als erstes kam eine Amsel.

Die liess sich auch gleich häuslich nieder.

Dann folgte ein Rotkehlchen.

Dem es offenbar bei mir auch gefällt.

Dann tauchte ein Igel auf. Fragt mich nicht, was der mit den Vögeln zu tun hat. Allerdings ist es wirklich so, dass sich im Garten nach und nach mehr Natur einstellt, wenn man sich drum bemüht.

Dann ging aber der Flugverkehr weiter. Eine Blaumeise ließ sich im Kirschbaum nieder.

Und noch mehr Amseln. Die Amseln wollten gern ein Dauer-Quartier, was natürlich kein Problem war.

Blumen machen einfach das zu Hause schöner.

Das Vögel stricken hat mir großen Spaß gemacht. Ich habe dafür Rest von Merinowolle verwendet. nur das Anbringen der Sicherheitsaugen ist sehr schwierig, weil die Augen so klein sind und ständig wegrutschen. Aber mit viel Hilfe habe ich auch das geschafft, wie man sieht. Was für eine schöne, muntere Vogelschar!

Immer-Wieder-Tuch

Ich liebe ja dieses Muster, weil es so einfach zu merken ist. Ich kann dabei wunderbar Hörbuch hören und überhaupt in der U-Bahn entspannt vor mich hinstricken.

Das Immer-Wieder-Tuch.

Um dennoch mal eine kleine Abwechslung zu haben, habe ich dieses Mal zwei verschiedene Farbstellungen genutzt.

Ich hatte noch die bunte Wolle von der „If I want exposure“ Aktion, die ich mit einem hellen Blau kombiniert habe, um etwas Ruhe in das ganze zu bringen.

Zwei-Farbige Version.

Das Blau greift einen blauen Farbton aus der bunten Wolle auf, auch wenn das nicht so heraus kommt.

Den Abschluss habe ich dann breit und bunt gemacht.

Bunter Rand zum Abschluss.

Ich bin zufrieden, es ist ein fröhliches Tuch geworden.

Details

  • Wolle: Baabaabrighouse, „If I want Exposure I’ll Get My Tits Out (Mulier Fortis) (Lauflänge: 400 m pro 100 g) und Lettisches Naturgarn (Lauflänge 270 Meter/100g)
  • Material: 75 % BFL, 25 % Masham British Wool (bunt); 70 % Schafswolle, 30 % Ziegenwolle (blau)
  • Muster: Immer wieder
  • Nadeln: 3,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen Frohe Ostern! Genießt die Sonne, geht in die Natur und lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

Für eine Kollegin habe ich neulich eine Frühlingskerze zum Geburtstag gebastelt. Ich hatte noch Wachsplatten und habe der Einfachheit halber ein paar Keksausstecher reaktiviert.

Gänseblümchen oder Margerite?
Frühlingshaft halt.
Und als Geschenk verpackt.

Bunter essen

Im Februar hatten zwei Kolleginnen Geburtstag. Ich habe es leider nicht geschafft, die Geschenke für die beiden selbst zu machen (ja, das kommt leider vor), aber ihnen wenigstens eine Anregung zum Selbermachen geschenkt.

Wie ich mögen die beiden unsere Kantine nicht und bringen sich jeden Tag etwas zum Lunch zur Arbeit mit. Um ein wenig Abwechslung zu bekommen, bin ich auf den Trend „Lunch im Glas“ gestoßen. Dazu gibt es unzählige Bücher und Anleitungen im Netz. Damit das noch mehr Spaß macht, habe ich bunte Gläser und passendes Besteck gesucht und gefunden.

Lila und blau.

Das Ergebnis für den Lunch kann dann in etwa so aussehen:

Das Prinzip ist ganz einfach: Das Dressing kommt nach unten, dann werden die schweren Sachen eingeschichtet und schließlich die leichten. Das sieht doch wirklich sehr appetitlich aus.

Die Gläser habe ich dann natürlich farblich passend in Geschenktüten aus alten Kalenderblättern eingepackt.

Das blaue Glas kommt…
… in die Ostsee-Tüte.
Und das lila Glas in die Sonnenuntergangs-Tüte.

Außerdem ist bunt essen bestimmt total gesund. 🙂

Verwirrung um die Verwollung

Ich habe ein Knäuel Wolle im Garten liegen. Immer. Das ganze Jahr lang. Die Wolle habe ich eigentlich mal als Deckenwolle bestellt, und sie hatten einen Namen wie „frisches Grün“ oder so ähnlich. Als ich sie auspackte, war sie neongrün und wirklich nicht für eine harmonische Decke einsetzbar. Also wanderte sie in den Garten, und ich benutze sie, um Zweige festzubinden, Stauden zu sichern oder Markierungen zu machen.

Als ich am letzten Donnerstag nach Hause kam, nahm ich aus dem Augenwinkel eine ungewohnte Farbe wahr. Beim näheren Hinsehen an Nachbars Baum. Irgendjemand oder wohl eher irgendetwas hat sich die Wolle unter den Nagel gerissen, ist damit zu Nachbars Baum marschiert und dachte sich, dass dieser unbedingt verschönert werden könne. Oder vielleicht sollte auch ein Nest ausgepolstert werden. Jedenfalls war die Wolle sehr kunstvoll um den Baum gewickelt. Den unteren Teil konnte ich ja noch wieder einsammeln, aber oben kam ich schon gar nicht mehr heran.

Seitdem zieht die Wolle immer weiter nach oben. Bisher konnte ich den kleinen Racker auch noch nicht ausfindig machen. Es ist mir ganz schön peinlich, vor allem der Farbton…

Neongrüne Wolle im Baum.
Kunstvoll gewickelt.
Komplex und kompliziert.

Der Baum hat eine so raue Borke, dass sich die Wolle dort wunderbar verhakelt. Mal sehen, ob ich den Verantwortlichen dafür noch entdecke. Eine ganz neue Form des Yarn-Bombing…