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Weihnachtsfäustlinge

Von der wunderbaren Weihnachtssockenwolle war noch genug übrig, um Fäustlinge zu stricken. Ich hatte hierfür keine Anleitung, sondern habe diese selbst nach Maß gestaltet.

Fäustlinge in Weihnachtsfarben.

Schön sind die geworden. Ich mag die kräftigen, warmen Farben wirklich sehr.

Details:

  • Wolle: West Yorkshire Spinners – Signature 4ply
  • Material: 75 % Schurwolle superwash, 25 % Nylon
  • Lauflänge: 400 m/100 g
  • Farben: Gingerbread (1109), Cayenne Pepper (510)
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: selbst ausgedacht
  • Größe: S
  • Wäsche: 30 Grad Celsius im Wollwaschgang.

Und weiter geht’s

Das neue Jahr hat Fahrt aufgenommen, und schon stehen die nächsten Geburtstage an. Die beste Gelegenheit, wieder in der Küche tätig zu werden.

Noch im alten Jahr habe ich einen Wintersenf selbst gemacht. Neben natürlich Senfkörnern sind viele Gewürze und Ingwer drin. Inzwischen ist er gut durchgezogen und wunderbar herzhaft.

Wintersenf mit Ingwer und Gewürzen.

Für einen extra Vitaminkick gab es kürzlich Chicoree-Orangen-Grapefruit-Salat.

Was frisches!

Nach ein paar Tagen Suche konnte ich Bitterorangen auftreiben und habe daraus Orangenmarmelade gekocht. Im letzten Jahr habe ich leider das entsprechende Zeitfenster verpasst und die Tradition vermisst.

Bitterorangenmarmelade – nur für Fortgeschrittene.

Durch Zufall bin ich auf diesen niedlichen Keksausstecher gestoßen. Passt wie die Faust aufs Auge bei meiner Gnome-Begeisterung. Natürlich musste ich ihn auch gleich ausprobieren.

Ein neuer Ausstecher.
Gnome-Keks.

Für anstehende Geburtstage habe ich Kekse gebacken.

Kokosflocken.

Und der Kleine Bär hat das Lebkuchen-Lager gefunden. Die schmecken auch noch nach Weihnachten wunderbar.

Schwarze Elise und der Kleine Bär.

Das Wetter ist eher frostig, aber dafür ist die Aussicht wunderschön.

Ganz früh.
Morgenstimmung.

Dick eingepackt geht es schon, und hinterher gibt es zu Hause etwas warmes zu trinken. Hierbei erfreue ich mich an meinen neuen Tassen.

Weihnachts-Chai Latte.

Strawberry Thief.
Frühstück.

Noch mehr Pierre

Vom Pierre Pullover war noch Wolle übrig. Da sie viel zu gut und zu schade für die Tonne ist, habe ich aus den Resten noch ein paar passende Accessoires gestrickt. Dafür gab es keine Anleitungen, ich habe einfach selbst Maß genommen und mich an teilweise das Pierre-Muster angelehnt.

Das war eine kleine Herausforderung, hat aber gut geklappt.

So entstand zuerst eine Mütze.

Mütze Pierre.

Dann gab es Handschuhe.

Fäustlinge in schlicht.

Und weil immer noch Wolle übrig war, auch noch einen Cowl.

Cowl Pierre.

Und alles zusammen.

Details:

  • Wolle: Walk Merino DK
  • Material: 100 % Merino superwash
  • Lauflänge: 225 m/100 g
  • Farben: Washed out (hellblau), Fjord (graublau), Manhattan Beach Wave (dunkleres blau) und Leaden Sky (ganz dunkles blau)
  • Nadeln: 4 mm
  • Muster: nach Pierre Pullover von Stephen West
  • Wäsche: Handwäsche.

Pierre Pullover von Stephen West

Es ist immer noch Winter, auch wenn die Tage mittlerweile wieder länger werden. Aber immer noch Hochsaison für warme Pullis.

Den Dezember habe ich daher mit dem Pierre Pullover von Stephen West verbracht. Rechtzeitig zu Weihnachten ist er fertig geworden, quasi ein Geschenk an mich selbst.

Das Besondere an dem Pulli ist der Farbverlauf zusammen mit dem Strukturmuster. Das Original hat Stephen West in Gelb- und Grautönen gestaltet. Da mir gelb nicht steht, habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Die Garnpackungen im Online-Shop von Stephen & Penelope waren irgendwie auch nicht das Richtige. Also habe ich schließlich direkt bei Walk, dem Garnhersteller bestellt. Walk sitzt sowieso in Deutschland, also war das erheblich einfacher so.

Es dauerte ein paar Wochen, bis die Wolle gefärbt war und geliefert werden konnte. Die Farben sind sehr schön, aber für meinen Geschmack eine zu krasse Stufe vom Türkis zum Rest.

Die Garnpackung – frisch eingetroffen.

Gestrickt wird von hell nach dunkel, was sich auch in den Garnmengen niederschlägt, also konnte ich das auch nicht umdrehen.

Das Garn ist wunderbar weich und kuschelig. Da es DK ist, ging das Stricken auch relativ schnell.

Gestrickt wurde top down. Das Halsbündchen ist doppelt gefasst, und am Oberteil gibt es hinten verkürzte Reihen, damit der Rücken etwas weiter hoch steht. Die Ärmel wurden später an den stillgelegten Maschen angesetzt, so dass der Pulli keine Nähte hat. Das trägt sich nicht nur angenehm, es entfällt auch das nervige Zusammennähen von Einzelteilen.

Der Körper ist fertig.

Das Muster hat großen Spaß gemacht, weil es hinreichend interessant beim Stricken war, aber dennoch hörbuchgeeignet.

Muster oben.
Muster unten.

Mit dem Pulli bin ich ganz zufrieden. Für nächste Woche sind Minusgrade angesagt. Da kommt er dann sicher zum Einsatz.

Und das fertige Wunderwerk.

Details:

  • Wolle: Walk Merino DK
  • Material: 100 % Merino superwash
  • Lauflänge: 225 m/100 g
  • Farben: Washed out (hellblau), Fjord (graublau), Manhattan Beach Wave (dunkleres blau) und Leaden Sky (ganz dunkles blau)
  • Nadeln: 3,75 und 4 mm
  • Muster: Pierre Pullover von Stephen West
  • Größe: 1, entspricht XS und ist die kleinste Größe der Anleitung
  • Wäsche: Handwäsche.