Spinnereien im Januar

Nach Weihnachten bin ich endlich wieder dazu gekommen, mich an mein Spinnrad zu setzen. Aus der letzten Spinnsaison war auf der Spule noch ein Garn aus den zu Ostern selbst gefärbten Kammzügen.

Kammzug mit Ostereierfarben gefärbt.

Eigentlich wollte ich was ganz anderes spinnen, aber andererseits wusste ich auch, dass das nie mehr was wird, wenn ich den angefangenen Kammzug weglege.

Und erstaunlicherweise fing mich der Kammzug immer mehr ein. Auf einmal war es überaus spannend, wie sich die Farben entwickelten. Das Garn wurde schön weich. Und selbst beim Zwirnen gab es farblich immer wieder neue Überraschungen.

So ist dann im Januar ein sehr schönes, zartes, kuscheliges Garn entstanden. Ich bin überaus glücklich, dass ich der anfänglichen Versuchung widerstanden habe. Eine schönere Belohnung gibt es kaum, und ich bin sehr stolz darauf, dass das Garn viel gleichmäßiger geworden ist als meine Erstlingswerke.

Fertig gesponnen und gezwirnt.
Es gibt noch ein paar dicke Stellen…
… aber insgesamt ist das Garn viel gleichmäßiger.

Details:

  • Material: 100 % Merinowolle, selbst mit Ostereierfarben gefärbt
  • 100 g
  • 303,60 Meter

Endlich wieder Sauerteig!

Während meiner Reisen hat mir ja hauptsächlich deutsches Brot gefehlt. Und zu tollem Brot gehört eben ein Sauerteig. Also habe ich schon im Dezember einen Sauerteig angesetzt, auf Weizenbasis. Mit dem hatte ich auch so einigen Spaß, aber leider hat er nach ein paar Wochen schlapp gemacht.

Allein aufgrund eines Kommunikations-Missverständnisses wurde der nächste Sauerteig ein Roggensauerteig. Aber das war so was von gut so. Nun backe ich ganz viel Sauerteigbrot und freue mich über die Ergebnisse.

Am Wochenende gab es zusätzlich noch Bagels, ohne Sauerteig natürlich.

Scones.
Und ein Roggenbrot.

Ein neues Jahr

Es ist schon die letzte Januar-Woche angebrochen. Bisher habe ich noch keinen Beitrag in diesem Jahr geschrieben. Nach den täglichen Unter ! wegs Beiträgen in den letzten Monaten war ich noch etwas erschöpft. Außerdem war ich dort noch mit der Fehlerbeseitigung und dem Hochladen von Fotos beschäftigt. Aber nun soll es auch hier mit den kreativen Ideen weiter gehen.

Kurz vor Weihnachten kam der Winter Craftpod. Ich war gleich Feuer und Flamme ob des Inhaltes. Es hab ein Stick-Projekt und eine Papier-Collage.

Das Strickmotiv wurde von Lucy von Attic24 designed. Passend zum Winter ist es im skandinavischen Stil. Es war total beruhigend, die kleinen Kreuze zu sticken. Und da es nur eine Farbe war, kam ich schnell in den flow. Alles ganz entspannt, und man hatte nicht so viel Material neben sich auf dem Sofa zu liegen.

Ein Haus im Wald.

Das kleine Stickbild hat inzwischen schon ein neues Zuhause gefunden.

Advent und Weihnachten 2019

Die Adventszeit war wieder einmal vollgestopft mit Arbeit. Nun ist Weihnachten erreicht und Heiligabend zum Glück vorüber. Höchste Zeit also, um ein paar Fotos zu zeigen.

Der Advent startete auch in diesem Jahr mit vielen Adventskalendern.

Es gab einen sehr schönen, maritimen Kalender für meine Mutter.

Strandkörbe und Leuchtturm.
In bunten Farben…
gegen das Wintergrau.
Im Sitz verbergen sich die kleinen Geschenke.
Und auch im Leuchtturm unten und oben.

Ein weiterer ging an meine beiden Kolleginnen auf Arbeit. Es gab ein paar Weidenzweige und 24 Päckchen, deren Inhalt dann nach und nach an den Zweigen Weihnachtsstimmung schaffte. Bestandteil des ganzen waren auch diese kleinen Gesellen in den jeweiligen Lieblingsfarben.

Pinguine in lila Garnitur.
Und noch mal in pink.

Ein weiterer Kalender mit Karten ging an meinen Patentante.

Außerdem habe ich noch neun gekaufte Adventskalender in die Welt geschickt: mit Bildern, mit Süßigkeiten und mit Lego. Für jeden war etwas dabei.

Und auch an Weihnachten habe ich so einiges selbstgemachtes verschenkt. Ans andere Ende der Welt gingen zum Beispiel Socken.

Rote Socken.
Rosa-lila Socken.

Außerdem verschenkte ich zwei gestrickte Tannenbäume und einen Schal. Die Plätzchen-Fabrik packte zwanzig Kekstüten und bestückte mehrere kleine Blechdosen. Viele Gläser Marmelade wurden übergeben, so dass der Vorrat recht geräubert ist. Ich hoffe auf Bitterorangen im Januar, um für Nachschub zu sorgen.

Nachdem ich heute groß gekocht habe, bleibt morgen die Küche kalt, und wir werden uns einen ganz, ganz ruhigen Tag machen, bevor es dann am Freitag wieder zur Arbeit geht.

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten!