Game of Socks (Teil 4)

Bevor nun die allerletzte Folge von Game of Thrones ausgestrahlt wird, will ich noch einen weiteren Teil des Game of Socks vorstellen.

Schon im letzten Jahr sind diese Socken entstanden.

Game of Thrones Socken.

Die Wolle stammt natürlich wieder vom Mondschaf, die Farbe heißt „Braavos“.

Ich habe mich erstmal gefragt, was mir zu Braavos und den Braavosi einfällt. Braavos liegt am Meer und die Bewohner fahren zur See. Also habe ich mich vom Muster „Merenkulkija-Seafarer“ inspirieren lassen. Die Anleitung hierfür ist auf Ravelry zu finden.

Die Anleitung ist allerdings auf dickere Wolle als unsere typische Sockenwolle ausgelegt. Daher musste ich das Muster umrechnen. Ich habe mich dafür entschieden, das die Zöpfe jeweils nur auf der Außenseite der beiden Socken zu führen. Wegen der Abwandlung des Musters und einíger Fehlversuche hatte ich die Socken von August bis Oktober 2018 auf den Nadeln.

Schaft.

Die Socken sind nicht ganz gleich geraten. Ich habe nach der Fersenwand bei der ersten Socke ungeplant beim Muster falsch eingesetzt. Daher sieht das Muster vorne am Fuß unterschiedlich aus. Ich fand das aber nicht schlimm und mir kam es dann wie die unterschiedlichen Gesichter des Many-Faced God vor…

Fuß.

Die Socken gefallen mir ausgesprochen gut. Die Wolle ist wunderbar weich und angenehm. Eine Bereicherung für die Sockenschublade.

Beide Socken sind am Ende des Fußteils unterschiedlich.

Details:

  • Wolle: Pegasus vom Mondschaf
  • Material: 75% Schurwolle superwash, 25 % Poyamid
  • Farbe: Bravoos
  • Größe: 38/39
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: eigene Abwandlung von Merenkulkija – Seafarer (Ravelry)

Winter-Spinnereien

Ende April habe ich ganz offiziell die Winter-Spinnereien abgeschlossen. Ich werde natürlich weiterhin am Spinnrad sitzen. Ich fürchte nur, dass dafür weniger Zeit da sein wird, da es nun mit dem Garten los geht.

Im Januar habe ich mit Merino-Fasern in lila-grün-rosa angefangen. Ich glaube, die hatte ich beim Wollschaf bestellt, eigentlich um damit das Hand-Spinnen zu üben. Aber das Hand-Spindel-Spinnen war nicht so wirklich für mich. Daher waren vom dem Kammzug nicht mehr 100 g übrig.

Die Fasern versponnen sich am Spinnrad ganz gut. Man sieht zwar noch deutlich, dass das Garn nicht gleichmäßig ist, aber es ist meilenweit von meinen Anfängen entfernt…

  • Fasern: Merino
  • Lauflänge: 316,80 m
  • Gewicht: 86 g

Als nächstes kamen die gemischten Fasern aus unserem Misch-Kurs aus dem letzten Jahr dran. Ich war von meinen Kämm-Ergebnissen ja nicht besonders begeistert. Aber wegwerfen wollte ich die Fasern auch wieder nicht. Und ich dachte mir, dass ich die Übung gut gebrauchen kann.

Das Spinnen war nicht ganz einfach, da die unterschiedlichen Faserarten, die ich vermischt habe, doch auch ganz unterschiedliche Eigenschaften haben. Ich erinnere mich dunkel, dass ich Milchseide eingearbeitet habe. Diese fässt sich sehr angenehm an, ist aber eben auch ziemlich glatt beim Spinnen.

Ich finde, bei all den Widrigkeiten ist das Ergebnis ganz interessant geworden.

  • Fasern: ganz gemischt
  • Lauflänge: 135 m
  • Gewicht: 35 g

Meine Strick-Freundin hat mir zu Weihnachten eine Tüte mit von ihr selbst gemischten Fasern in wunderschönen Farben geschenkt. Daran habe ich mich dann als nächstes gemacht.

Sind die Farben nicht super? Ich höre praktisch das Meer rauschen.

Und nun ganz ordentlich zum Strang verschlungen.

  • Fasern: Merino
  • Lauflänge: 182,40 m
  • Gewicht: 78 g

Ich fand das Spinnen diesen Winter wieder sehr meditativ und habe dabei viel Hörbuch gehört. Fehlte nur noch das offene Feuer in der Hütte… Na, ich denke, so romantisch war das früher auch wieder nicht, wenn man bei schlechtem Licht spinnen musste und darauf angewiesen war. Aber das hier war ein Vergnügen.

Sockenschwestern

Zwei Mädchen – zwei Socken. Natürlich fehlt nach meinem letzten Beitrag noch die Schwestersocke. Hier ist sie:

Ich habe das restliche Garn von den Frühlingssocken verwendet. Dieses Mal habe ich aber das Kaffeebohnenmuster gewählt. Irgendwie wollen diese Farben jedenfalls ein Lochmuster. Bündchen, Ferse und Spitzen sind aus der Hodor-Wolle.

Details

  • Wolle: WYS Signature 4 ply und Mondschaf Hodor
  • Material:75 % Schurwolle (davon 35 % Blue Faced Leicester), 25 % Nylon
  • Muster: Kaffeebohnenmuster
  • Farbe: 06 811 0347
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Schwestersocken

Meine Patentöchter am anderen Ende der Welt mögen meine Wollsocken gern. Daher stricke ich immer wieder welche für sie, denn noch wachsen sie ja und brauchen Nachschub.

Dieses Mal habe ich aus mehreren Resten von Sockenwolle neue Kombinationen ausprobiert. Die Wolle reicht so noch für ein Paar Socken. Dunkelblau für Bündchen und Ferse, hellblau für die Spitze und der Rest aus der selbstringelnden Wolle.

Blau, blau, blau.

Da die Ringel so schön sind und ihnen nichts mehr hinzugefügt werden kann, habe ich nur ein einfaches Muster (3 M rechts, 1 M links) gewählt. Die Ferse ist wieder die traditionelle englische Ferse mit Verstärkung.

Ich mag diese Blautöne. Aber die Wolle ist nun bis auf den letzten Fitzel alle.

Details

  • Wolle: WYS Signature 4 ply sowie Regia Reste
  • Material: 75 % Schurwolle (davon 35 % Blue Faced Leicester), 25 % Nylon
  • Muster: 3 M rechts, 1 M links
  • Farbe: 06 831 0556
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Wäsche: 30 °C

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen Frohe Ostern! Genießt die Sonne, geht in die Natur und lasst Eurer Kreativität freien Lauf.

Für eine Kollegin habe ich neulich eine Frühlingskerze zum Geburtstag gebastelt. Ich hatte noch Wachsplatten und habe der Einfachheit halber ein paar Keksausstecher reaktiviert.

Gänseblümchen oder Margerite?
Frühlingshaft halt.
Und als Geschenk verpackt.