Pingiune

Mitten in unserem Sommer sind bei uns die Pinguine eingezogen. Sie waren im Juli und August hier und sind inzwischen gaaanz weit nach Süden gezogen.

Für ihre weite Reise haben sie sich extra schön gemacht und die bestmöglichste Form angenommen.

Meine kleine Patentochter hat sich zu ihrem siebten Geburtstag eine Decke gewünscht. Das hat mich natürlich sehr gefreut und so habe ich den Pinguinen gern geholfen, einen großartigen Auftritt hinzulegen.

Ausgangspunkt der Decke ist ein Paneel, das zunächst oben und unten eine Verlängerung mit einem Wellenstoff erhielt.

An den Seiten kamen dann Pinguine auf Eisschollen dazu.

Mir war wichtig, dass die Stoffe an den Ecken gut aufeinander treffen.

Die Unterseite ist schlicht blau, die Ränder sind mit Schrägband eingefasst.

Ich finde, die Decke kann sich sehen lassen.

Details:

Material: 100 % Baumwolle

maschinengenäht und maschinengequiltet

Größe: 140 x 200 cm.

Autumn is Coming

Auch wenn es heute noch einmal heiß ist, gibt es doch erste Anzeichen des Herbstes: Ich stehe wieder im Dunkeln auf, die Kartoffeln sind reif und nachts ist es merklich kühler. Daher ist es Zeit, die Löcher in meinen Lieblingspuschen zu zählen und über ein Update nachzudenken.

Löcherige Lieblingspuschen.

Die Inventur ergab zwei große Löcher und sehr viele dünne Stellen. Also habe ich Abhilfe geschaffen und zwar in Form von gleich zwei Paaren neuer Lieblingspuschen.

Das erste ist rosabunt aus einer gemusterten Filzwolle. Die Puschen gingen schnell von den Nadeln, da kein Muster erforderlich war und nur wenig Fäden zu vernähen waren.

Ähnliches Farbschema.

Der Nachteil an der selbstmusternden Wolle ist, dass die Puschen nicht exakt gleich geworden sind. Das wird besonders an den Spitzen deutlich. Aber damit kann ich wohl leben…

Leichte Unterschiede im Farbverlauf.

Das zweite Paar ist gestreift, diesmal über den ganzen Schuh hinweg. Sonst mache ich ja oft den vorderen Teil uni, aber dieses Mal hatte ich Lust auf durchgehende Streifen. Der Effekt ist auch völlig o.k.. Diese Puschen habe ich zwei Mal gefilzt, weil sie nach dem ersten Waschgang doch noch viel Spiel hatten. Und da sich die Puschen erfahrungsgemäß durch das Tragen noch erheblich weiten, wollte ich so eng wie möglich starten.

Nun ist trotz Herbst wieder für warme Füße gesorgt.

 

Details:

Puschen 1:

  • Wolle: Feltro von Lana Grossa
  • 100 % Schurwolle
  • Farbe: 362, Partie 705
  • Größe: 38
  • Nadeln: 8 mm

Puschen 2:

  • Wolle: Feltro  und Feltro Multicolor von Lana Grossa
  • 100 % Schurwolle
  • Farbe: 418, Partie 213 sowie ?
  • Größe: 38
  • Nadeln: 8 mm
  • Muster: Streifen über jeweils zwei Reihen, beim Wechsel auf das Nadelspiel nur eine Reihe

Kunterbunt

Endlich sind die Socken fertig.

Es ist natürlich immer schön, ein Strickstück fertig zu stellen, aber dieses Mal habe ich mich besonders gefreut. Das waren die langweiligsten Socken ever. Die Wolle traf schon nicht meine Lieblingsfarben. Ich habe den Strang mal im Internet bei so einer Ich-färbe-zu-einem-Thema-einen-Überraschungsstrang-Aktion bestellt. Und dann das Muster. Es ist ein Hebemaschenmuster aus der eigentlich von mir sehr geschätzten „Little Box of Socks“ (Faceted Rib Socks). Ich habe auch gar nichts gegen simple Muster, im Gegenteil, dann kann man auch mal die Gedanken schweifen lassen und klebt nicht an der Anleitung. Aber durch die Hebemaschen hatte ich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht voran komme, obwohl ich ja sehr locker stricke. Und der Fuß der Socke gefällt mir auch nicht so richtig, weil sich das Hebemaschenmuster so zusammenzieht, während die glatt gestrickte Unterseite fast Falten wirft. Das wird sicherlich nach dem Spannen schon besser. Aber was soll’s. Ich werde sicherlich einen dankbaren Abnehmer für die Socken finden. Und nur wenn man gar nichts ausprobiert, kann nichts schlechtes dabei sein.

Details:

  • Wolle: unbekannte Sockenwolle
  • 75% Schurwolle superwash, 25 % Poyamid
  • Größe 38/39
  • Nadeln: 2,5 mm
  • Muster: Faceted Rib Socks

Obsttag

Am Samstag habe ich den zweiten Obsttag in diesem Jahr eingelegt und mal blau gemacht:

Im schönsten Augustregen war ich mit meiner Freundin und ihren Eltern Heidelbeeren pflücken. Es waren erfrischende 18°C, beim Pflücken lief mir das Regenwasser aufmunternd in den Ärmel. Wirklich ein Sommer-Traum.

Unsere Spankörbe sogen sich ganz schön mit Wasser voll. Falls es noch einmal beim Pfücken regnen sollte, sollten wir die Körbe besser vorher wässern…

3,3 kg Heidelbeeren habe ich nach Hause getragen.

Daraus wurde mit Vanille erstmal Marmelade.

Dann gab es noch Kuchen mit Zitrone und Heidelbeeren.

Und am Sonntag gab es dann Blueberry Pancakes with Maple Syrup.

Ein paar behielt ich noch für die Woche über, zum Beispiel für einen Crumble.

Den Rest habe ich portionsweise eingefroren für Sommer-Erinnerungen im Winter.

 

Sommerfreuden

Wie immer folgte auf den Regen Sonnenschein.

Das war wunderbar, um die Zwiebeln zu ernten, zu trocknen und zu einem attraktiven Zopf zu flechten.

Außerdem habe ich aus Bambusstäben zwei stabile Gitter gebaut. Eines hilft den Himbeeren:

Das andere steht der Clematis stützend zur Seite.