Advent

Inzwischen sind wir schon mitten drin in der Adventszeit. Im November dachte ich noch, ich hätte alles unter Kontrolle, gut geplant und vorbereitet. Nun rasen die Tage an mir nur so vorbei, und ich habe das permanente Gefühl, mit allem hinterher zu hängen.

Ich versuche, Ruhepausen zu schaffen, um Kraft zu schöpfen. Aber meist endet es damit, dass ich mit der Tasse in der Hand durch die Gegend hetze und die anstehenden Aufgaben erledige.

Noch steht die Tasse.

Immerhin habe ich rechtzeitig zum ersten Advent einen Kranz im Blumenladen erstanden

Der Kranz in Natur.

und selbst geschmückt. Nachmittags wird er von der Lichterkette beleuchtet und heißt uns nach dem Tag zu Hause willkommen.

Und fertig geschmückt.

Dieser niedliche Gnome stammt ebenfalls aus dem Blumenladen und musste einfach mit.

Ein Gnome für den Tisch.

Manchmal schaffe ich es sogar, meine Adventskalenderkerze am zutreffenden Tag ein Stück abzubrennen.

Adventskalenderkerzenzeit.

Und manchmal schaffe ich sogar einen Spaziergang im Britzer Garten am Morgen.

Die Weihnachtsbäckerei bäckt weiter

Die Weihnachtsbäckerei ist in diesem Jahr sehr fleißig. Und noch lange nicht beendet.

Es geht auf Weihnachten zu

Die Zeichen sind nicht mehr zu übersehen: Es geht stark auf Advent und Weihnachten zu.

Es sammeln sich Adventskalender an.

Schön kitschig.

Morgens ist es dunkel – wunderbar für Kerzenschein.

Ein Käffchen mit Milchschaum.

Die Gelee-Manufaktur ist im Hochbetrieb.

Neu in diesem Jahr ist Weißes Glühweingelee.

Die Socken-Motive werden weihnachtlich.

Bald wird die Backstube angeheizt.

Die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet

In dieser Woche habe ich ganz offiziell die Backstube für die Weihnachtsbäckerei eröffnet.

Als erstes gab es einen Klassiker: Spitzbuben. Ich musste mich sozusagen erstmal warm backen. Gefüllt sind sie mit Himbeer-Rote Johannisbeer-Gelee.

In einer meiner Zeitschriften gab es ein Special zu Lebkuchen. Ich will die Rezepte alle durchbacken und habe mit schlichten Lebkuchen angefangen.

Traditionelle Lebkuchen.
Mit Mandeln und Belegkirschen.

Dann habe ich mich an Lebkuchenherzen gewagt. Sie sind mit Pflaumenmus gefüllt. Die hausinterne Qualitätskontrolle hat sie für gut befunden.

Gefüllte Lebkuchenherzen.

Damit es nicht immer nur was süßes gibt, habe ich gestern Weißbrot gebacken. Irgendwas muss man doch vor den Keksen essen.

Schlichtes Weißbrot.

Am letzten Wochenende gab es passend zu allem den ersten Schnee.

Der erste Schnee.

Stephen West MKAL 2022: Fertig!

Nach sechs Wochen war er fertig, der Stephen West MKAL 2022. Ein spannendes und ungewöhnliches Projekt.

Der Name des shawls ist „Twist and Turns“. Im Vorfeld dachte ich da an Zopfmuster. Gab es auch, aber das war nicht der Schwerpunkt. Es gab verkürzte Reihen, neue Richtungen, Zick-Zack-Muster, Streifen und überhaupt ging es hin und her.

Es war nicht immer einfach, aber das Resultat kann sich sehen lassen. Die Form ist sehr, sehr ungewöhnlich. Nach einem ersten Test kann ich versichern, dass der shawl dadurch besonders gut auf den Schultern liegt.

Ich habe mir rechtzeitig ein offizielles Kit für den MKAL gesichert. Schon dieser Einstieg ins Projekt ist aufregend, weil es einen Launch zu einer bestimmten Uhrzeit gibt und man echt fix sein muss, um das gewünschte Kit abzubekommen. Ich versuche, bei jedem MKAL eine andere Farbfamilie zu benutzen, damit ich irgendwann eine richtige Bandbreite habe. Dieses Mal waren es warme Rot-Töne.

Schön warme Farben.

Die Wolle ist von The Urban Purl gefärbt. Es ist eine Mischung aus Merino und Seide, wunderbar weich und flauschig. Sie hat sich aufgrund des High Twist gut stricken lassen und ist praktisch über die Nadeln geglitten.

So ging es los.

Es ist angeschlagen.

Und zwar mit einem Bang, denn es war mir unerklärlich, was wir da für komische Schlaufen stricken?

Schlaufen?

Der MKAL wuchs und auch die Schlaufen machten irgendwann Sinn. Ein sehr cleveres und ungewöhnliches Design.

Noch mehr Schlaufen?
Aha!

In den folgenden Tagen entstand dann eindeutig eine Fledermaus.

Eindeutig eine Fledermaus.

An den Flügeln gab es einen Teil mit Zöpfen, der mir ganz besonders gut beim Stricken von den Nadeln ging. Zöpfe sind toll.

Fledermaus mit Zöpfen.

Dann wurde es wieder sehr mysteriös und seltsam. Was sollte das nun werden?

Am Ende von Hinweis 3.

Die langen Schlaufen wurden mit Streifen zu Wingtips ausgefüllt.

Streifen.

Das fertige Tuch habe ich gespannt. Es macht einfach immer einen riesigen Unterschied. Und ich wollte gerne die Rückenpartie noch etwas strecken.

Beim Trocknen.

Und dann das fertige Meisterwerk:

Es ist fertig!

Der Zeitaufwand war wie immer hoch. Momentan kam ich aufgrund meiner aktuellen Schlafstörungen ein wenig mehr zum Handarbeiten, weswegen ich nach „nur“ sechs Wochen fertig war, also praktisch mit zwei Wochen plus. Wie man den shawl in den aktiven vier Wochen stricken kann, ist und bleibt mir ein Rätsel.

Der Vorteil des offiziellen Kits ist, dass man noch ein paar Kleinigkeiten on top bekommt, unter anderem diesen Aufnäher, mit dem das Projekt doch ganz besonders professionell aussieht, oder?

Ich bin sicher, dass mich das Tuch schön warm halten und ein guter Begleiter sein wird.

Details:

  • Wolle: Twist & Turns Kit: Heart Sunset: The Urban Purl Lux Hi-Twist Sock
  • Material: 80 % SW Merino, 20 % Seide
  • Lauflänge: 3655 m/100 g
  • Farben: Bleeding Heart Yarn (dunkelrot/main colour), Petra (rosa/contrast colour) und Waterloo Sunset (orange/accent colour)
  • Nadeln: 3,5 mm
  • Muster: Twists & Turns by Stephen West
  • Größe: große Variante
  • Wäsche: Handwäsche, flach trocknen